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Werkzeuge & Agenten · Prompt Engineering

Mit KI ein Storyboard für ein kurzes Firmenvideo erstellen

Stand 10.10.2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ein Storyboard ordnet Ihr Video Szene für Szene: Bildidee, Handlung, Ton und Dauer. Geben Sie der KI Ziel, Zielgruppe und Kernbotschaft und lassen Sie sich eine Szenenfolge als Tabelle vorschlagen. Prüfen Sie sie auf Machbarkeit, Wahrheit und Dauer, bevor gedreht oder erzeugt wird.

Das Problem

Sie möchten ein kurzes Video für Ihren Betrieb: Einblick in die Werkstatt, Vorstellung eines neuen Angebots, Dank an die Kundschaft. Die Kamera oder das KI-Werkzeug ist bereit, aber Sie wissen nicht, was Sie zeigen sollen und in welcher Reihenfolge. Wer ohne Plan filmt oder erzeugen lässt, erhält viel Material und wenig Brauchbares, und der Schnitt wird zur Geduldsprobe.

Ein Storyboard schafft Ordnung. Es ist eine Planung in Bildern oder Stichworten: Szene 1, Szene 2, Szene 3, jeweils mit Bildidee, Handlung, Ton und Dauer. Es zeigt auf einen Blick, ob die Geschichte funktioniert und was gedreht oder erzeugt werden muss.

KI kann das Storyboard vorbereiten, Ideen liefern und Lücken zeigen. Die Entscheidung, was wahr, passend und machbar ist, trifft Ihr Team. Die Angaben beziehen sich auf den Stand Oktober 2026.

So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt

  1. Ziel und Botschaft klären. Was soll das Video bewirken, und welche eine Botschaft soll hängen bleiben? Beispiel: «Wir reparieren Velos in 24 Stunden.»
  1. Zielgruppe und Kanal wählen. Wer schaut, wo, und wie lange? Ein Clip für Instagram ist anders als einer für die Website. Siehe Hochformat und Querformat.
  1. Länge festlegen. Für kurze Firmenvideos genügen oft 30 bis 60 Sekunden. Als Faustregel dauert eine Szene drei bis sieben Sekunden.
  1. Material sammeln. Was gibt es schon: echte Fotos, Videoaufnahmen, Logos, Texte? Was fehlt?
  1. Storyboard von der KI entwerfen lassen. Nutzen Sie die Vorlage unten. Verlangen Sie eine Tabelle mit Szene, Bild, Handlung, Ton, Text und Dauer.
  1. Szenen prüfen. Streichen Sie, was nichts zur Botschaft beiträgt. Prüfen Sie, ob jede Szene machbar ist, mit Ihren Mitteln, Ihrer Zeit und dem Datenschutz.
  1. Szenen zuordnen. Entscheiden Sie pro Szene: echte Aufnahme, KI-Clip oder Grafik. Beschreiben Sie KI-Clips mit der Video-Prompt-Vorlage.
  1. Freigeben und Dreh vorbereiten. Zeigen Sie das Storyboard der Geschäftsleitung, den beteiligten Personen und gegebenenfalls Kundschaft, deren Räume gezeigt werden. Notieren Sie Termine und Verantwortliche.

Vorlage zum Kopieren

Erstelle ein Storyboard für ein kurzes Firmenvideo.

Betrieb: [Name, Branche, Region]
Ziel des Videos: [z. B. neue Kundschaft für den Reparaturservice gewinnen]
Kernbotschaft: [ein Satz]
Zielgruppe und Kanal: [z. B. Privatkundschaft, Instagram und Website]
Länge: [z. B. 45 Sekunden], Format [Hochformat/Querformat]
Vorhandenes Material: [z. B. 10 Fotos der Werkstatt, Logo]
Tonalität: [z. B. herzlich, bodenständig]
Dinge, die nicht gezeigt werden dürfen: [z. B. Kundendaten, Gesichter ohne Einwilligung]

Gib eine Tabelle mit den Spalten: Nr., Dauer, Bildidee, Handlung/Bewegung, Ton/Sprechertext (kurz), Eingeblendeter Text, Umsetzung (echte Aufnahme / KI-Clip / Grafik).

Regeln: Maximal 8 Szenen. Beginne mit einem Aufhänger in den ersten 3 Sekunden. Ende mit einer klaren Handlungsaufforderung. Erfinde keine Angebote, Preise oder Auszeichnungen. Schweizer Rechtschreibung.

Füllen Sie die Felder und prüfen Sie die Tabelle Zeile für Zeile. Bitten Sie um eine Variante mit nur vier Szenen, wenn das Ergebnis zu lang ist.

SpalteWozu
Nr. und DauerÜberblick über die Gesamtlänge
BildideeWas sieht man?
HandlungWas passiert, was bewegt sich?
Ton und TextSprecher, Musik, Einblendungen
UmsetzungEcht, KI oder Grafik

Worauf Sie achten müssen

  • Wahrheit: Zeigen Sie nur, was zutrifft. KI-Szenen dürfen nicht den Eindruck echter Aufnahmen aus Ihrem Betrieb erwecken, wenn sie es nicht sind. Siehe KI-Inhalte kennzeichnen.
  • Einwilligungen: Personen im Bild müssen einverstanden sein. Klären Sie das vor dem Dreh. Siehe Einwilligung bei Personenfotos.
  • Machbarkeit: Die KI schlägt Szenen vor, die mit Ihren Mitteln nicht realisierbar sind. Streichen Sie ehrlich.
  • Rechte an Musik und Material: Verwenden Sie nur Musik und Bilder, deren Nutzung erlaubt ist.
  • Länge: Weniger ist mehr. Viele Betriebe packen zu viel in ein Video.
  • Barrierefreiheit: Untertitel helfen Menschen mit Hörbeeinträchtigung und bei Wiedergabe ohne Ton. Siehe Untertitel mit KI.
  • Kosten: Jede Szene bedeutet Zeit oder Guthaben. Planen Sie im Voraus. Siehe Video-Kosten planen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel: Ein Veloservice in Solothurn möchte ein 30-Sekunden-Video für Instagram, um den Expressservice bekannt zu machen. Der Inhaber hat ein Smartphone, einen freien Samstag und viele Ideen.

Vorher: Er filmt eine Stunde lang ohne Plan und hat am Ende zu viel zufälliges Material. Nachher: Er lässt mit der Vorlage ein Storyboard mit fünf Szenen entwerfen: defektes Velo, Annahme, Reparatur im Zeitraffer, Übergabe, Einblendung «Fertig in 24 Stunden». Eine Szene mit einer Kundin streicht er, weil keine Einwilligung vorliegt. Er dreht nur, was im Plan steht, und spart beim Schnitt viel Zeit.

So hilft Ihnen Alpasana

Gute Aufträge an KI sind erlernbar. Der Kurs Prompt Engineering von absofort vermittelt nach Angebotsbeschreibung, Aufgabe, Rolle, Kontext, Ziel und Ausgabeformat festzulegen, komplexe Aufgaben schrittweise zu bearbeiten, Prompts zu überarbeiten und ein getestetes Prompt-Set für einen wiederkehrenden beruflichen Prozess zu erarbeiten. Er ist ein Online-Kurs mit Zertifikat und braucht keine Programmierkenntnisse.

Häufige Fragen

Muss ein Storyboard gezeichnet sein?

Nein. Eine Tabelle mit Stichworten genügt. Skizzen können helfen, sind aber kein Muss. Wichtiger sind klare Szenen, Dauer und Zuordnung der Umsetzung.

Wie viele Szenen sind für 30 Sekunden sinnvoll?

Meist fünf bis acht. Jede Szene braucht genügend Zeit, um verstanden zu werden. Zu schnelle Wechsel überfordern, besonders ohne Ton.

Kann die KI das Video danach direkt erzeugen?

Für einzelne Szenen ja, mit Werkzeugen für KI-Video. Rechnen Sie mit Nacharbeit und prüfen Sie jedes Ergebnis. Für echte Personen, Produkte und Räume ist eine echte Aufnahme oft die bessere Wahl.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

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