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Gefragte Berufe · Job-Coaching und Laufbahnberatung

Wo gibt es Fachkräftemangel in der Schweiz?

Stand 10.10.2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Fachkräftemangel ist regional verschieden: In Grenzregionen, Tourismusgebieten, Städten und auf dem Land fehlen oft andere Berufe. Wie gross der Bedarf in Ihrem Kanton ist, zeigen Arbeitsmarktdaten der Kantone und des Bundes. Prüfen Sie zusätzlich die Pendeldistanz und die Stellenlage vor Ort.

Das Problem

Sie lesen, in der Schweiz fehlten Fachkräfte, und fragen sich: Gilt das auch bei mir? Ihr Nachbar findet seit Monaten keine Handwerker, Ihre Cousine in einer anderen Region hat mit Mühe eine Stelle erhalten. Wie passt das zusammen?

Die Antwort: Der Arbeitsmarkt ist regional geprägt. Die Schweiz ist klein, aber Kantone und Regionen unterscheiden sich in Branchen, Bevölkerung, Verkehr und Löhnen. Ein Tourismusgebiet hat andere Engpässe als eine Industrieregion, eine Stadt andere als ein Bergtal. Auch die Nähe zur Grenze spielt eine Rolle, weil Grenzgängerinnen und Grenzgänger Stellen besetzen können.

Wer einen Beruf wählt oder wechselt, sollte also nicht nur fragen «Wo fehlen Fachleute?», sondern «Wo, für welche Aufgabe und in welcher Entfernung von mir?» Dieser Beitrag zeigt, wie Sie das für Ihre Region prüfen. Eine vollständige Karte der Engpässe kann er nicht bieten, denn die Lage ändert sich laufend.

So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt

KI hilft Ihnen, die Recherche zu ordnen. Zahlen und Fakten holen Sie bei den amtlichen Stellen.

  1. Region festlegen: Schreiben Sie Ihren Wohnort, die Pendeldistanz, die Sie sich vorstellen können, und die infrage kommenden Kantone auf.
  2. Berufe auswählen: Nennen Sie ein bis drei Berufe, die Sie interessieren.
  3. Kantonale Daten suchen: Viele Kantone veröffentlichen Arbeitsmarktdaten und Hinweise der Berufsberatung. Dazu kommen Angaben von SECO und BFS.
  4. Stellenlage prüfen: Schauen Sie auf arbeit.swiss und in Stellenportalen, wie viele Stellen Ihres Berufs in Ihrer Region ausgeschrieben sind, und was sie verlangen.
  5. Mit KI Vergleich vorbereiten: Tragen Sie Ihre Notizen in die Vorlage ein. Lassen Sie sich eine Vergleichstabelle und offene Fragen erstellen. Keine Zahlen von der KI übernehmen.
  6. Pendeln und Umzug berücksichtigen: Fahrzeit, Kosten und Familiensituation gehören zur Rechnung. Siehe Umzug und Regionen prüfen.
  7. Gespräch führen: Fragen Sie die kantonale Laufbahnberatung und Berufsleute in der Region nach der Lage.
RegionstypMögliche BesonderheitEinordnung
Städte und AgglomerationenStellenangebot, Konkurrenz und Lebenskosten können je nach Ort und Beruf unterschiedlich ausfallenanhand regionaler Daten und konkreter Stellen prüfen
Ländliche RegionenWeniger Auswahl, Bedarf bei Handwerk und Gesundheitmöglich, je nach Region
GrenzregionenArbeitskräfte aus dem Ausland, Wettbewerb um Löhneje nach Kanton verschieden
TourismusgebieteSaisonale Nachfrage, Wohnungsfragewahrscheinlich saisonal geprägt
IndustrieregionenTechnische Berufe, Schichtarbeitje nach Betrieben

Die Tabelle zeigt Muster, keine Messwerte. Prüfen Sie jede Annahme für Ihre Region.

Vorlage zum Kopieren

Ich möchte prüfen, ob es im Beruf [Beruf] in meiner Region [Ort/Kanton],
Pendeldistanz [Minuten], einen Bedarf gibt. Meine Notizen aus Stellenportalen
und kantonalen Seiten: [Stichworte, ohne Namen von Firmen].

Aufgaben:
1. Ordne meine Notizen in eine Tabelle mit den Spalten Beobachtung, Quelle,
   Datum, Aussagekraft (hoch/mittel/gering).
2. Zeige, was meine Notizen nicht beantworten (zum Beispiel Bedarf in zwei Jahren).
3. Formuliere fünf Fragen an die Laufbahnberatung meines Kantons.
Erfinde keine Zahlen und nenne keine Kantone als «Spitzenreiter».
Antworte auf Deutsch (Schweiz).

Setzen Sie Ihre Angaben ein. Verwenden Sie keine Namen von Personen oder Firmen.

Worauf Sie achten müssen

  • Keine Landeskarte als Entscheidungsgrundlage: Selbst innerhalb eines Kantons können Regionen verschieden sein.
  • Kantone regeln vieles unterschiedlich: Berufsberatung, Weiterbildungsangebote und Beiträge unterscheiden sich. Klären Sie das bei Ihrer kantonalen Stelle, statt Regeln zu vermuten.
  • Saison und Konjunktur: In Tourismus und Bau kann die Nachfrage im Jahresverlauf schwanken. Prüfen Sie mehrere Zeitpunkte.
  • Wohnen und Pendeln: Ein Bedarf nützt wenig, wenn Weg und Wohnkosten nicht passen. Rechnen Sie ehrlich.
  • KI-Antworten prüfen: Eine KI kennt die aktuelle Lage in Ihrer Region nicht sicher. Sie darf Struktur liefern, keine Fakten.
  • Szenarien beachten: Wie sich Regionen in zehn Jahren entwickeln, ist offen. Beschäftigung hängt von Betrieben, Verkehr und Politik ab.
  • Belastung: Wenn die Suche Sie stark belastet, holen Sie sich Unterstützung. In einer akuten Krise erreichen Sie in der Schweiz die Dargebotene Hand unter 143.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel: Eine Pflegeassistentin aus dem Oberwallis, 41, möchte sich weiterbilden und sucht Regionen, in denen Fachpersonen gefragt sind.

Vorher: Sie liest, dass in der Pflege überall Personal fehlt, und überlegt, nach Zürich zu ziehen. Ihre Familie wäre davon stark betroffen.

Nachher: Sie sammelt Angaben zu offenen Stellen im Oberwallis und in der Pendeldistanz und lässt sie mit der Vorlage ordnen. Es zeigt sich, dass auch in ihrer Region Stellen ausgeschrieben sind, für die sie sich weiterbilden könnte. Mit der Laufbahnberatung des Kantons klärt sie, welche Weiterbildung anerkannt ist und welche Beiträge es gibt. Sie bleibt in der Region und plant die Weiterbildung berufsbegleitend.

So hilft Ihnen Alpasana

Wenn Sie Ihre Möglichkeiten in Ruhe klären möchten, bieten Job-Coaching und Laufbahnberatung von Alpasana Unterstützung. Laut Beschreibung gehören Standortbestimmung anhand von CV, Zeugnissen und Diplomen, Stärkenprofil, Karriereplanung und ein konkreter Aktionsplan dazu, ebenso die Begleitung der Stellensuche. Die Beratung erfolgt durch Nataliya Fiechter, CAS Coaching und Dipl. Jobcoach, online schweizweit oder vor Ort in Safenwil. Das Kennenlerngespräch ist kostenlos.

Regionale Arbeitsmarktdaten liefern die Beratung und die amtlichen Stellen. Das Coaching hilft Ihnen, aus den Daten einen persönlichen Plan zu machen.

Häufige Fragen

Ist der Fachkräftemangel auf dem Land grösser als in der Stadt?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Berufe fehlen eher auf dem Land, andere eher in Agglomerationen. Prüfen Sie Ihren Beruf und Ihre Region.

Wo finde ich Zahlen für meinen Kanton?

Bei der kantonalen Arbeitsmarktbehörde, bei der Berufsberatung Ihres Kantons und bei SECO und BFS. Die Angaben zeigen die Gegenwart, keine sichere Zukunft.

Soll ich für einen gefragten Beruf umziehen?

Das ist eine grosse Entscheidung. Prüfen Sie zuerst Alternativen in Pendeldistanz und sprechen Sie mit Betroffenen. Mehr unter Regionen und Umzug prüfen.

Gilt die Stellenmeldepflicht in allen Kantonen gleich?

Die Berufsarten legt der Bund fest, die Umsetzung erfolgt über die Arbeitsvermittlung. Einzelheiten und aktuelle Listen finden Sie bei den amtlichen Stellen.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

Quellen

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