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Branchen · KI-Kurse für Kinder und Jugendliche

Ein KI-Projekt mit Kindern planen: Vom Bild zur Geschichte

Stand 10.10.2026 · 6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ein gutes KI-Projekt für Kinder ist kurz, kreativ und begleitet: Die Kinder entwickeln eigene Ideen, die KI liefert höchstens Anregungen, und die Lehrperson steuert die Werkzeuge. Verwenden Sie keine persönlichen Daten, prüfen Sie Dienste vorab und stellen Sie das Eigene der Kinder in den Mittelpunkt, nicht das Ergebnis der KI.

Das Problem

Frau Müller unterrichtet eine 5. Klasse und möchte im Projektunterricht etwas mit KI machen. Sie hat gehört, dass man mit Bild-KI Fantasiebilder erzeugen kann. Die Kinder sind begeistert, aber sie macht sich Sorgen: Was, wenn unpassende Bilder erscheinen? Was, wenn die Kinder nur noch auf «Erzeugen» klicken und selbst nichts mehr überlegen? Und wie bewertet man so etwas?

Die Sorgen sind berechtigt. Ein KI-Projekt in der Schule braucht Rahmen: ein klares Ziel, Regeln, vorbereitete Werkzeuge und eine Lehrperson, die begleitet. Gleichzeitig bieten sich Chancen: Kinder können erleben, wie sie mit KI kreativ arbeiten, wo die Grenzen liegen und wie man eigene Ideen entwickelt. Entscheidend ist, dass das Eigene im Mittelpunkt steht: Die KI ist ein Werkzeug, nicht die Urheberin.

Ein gut geeigneter Einstieg ist «Vom Bild zur Geschichte»: Die Kinder erzeugen oder bekommen ein Bild, schreiben dazu eine eigene Geschichte, vergleichen ihre Ideen und reflektieren, was die KI beigetragen hat und was sie selbst. Das Projekt ist überschaubar und lässt sich in wenigen Lektionen durchführen.

So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt

  1. Klären Sie den Rahmen. Fragen Sie die Schulleitung nach Regeln für KI im Unterricht, nach Altersgrenzen der Dienste und nach Datenschutzvorgaben. Wählen Sie nach Möglichkeit Angebote, die für Schulen oder Kinder vorgesehen und geprüft sind.
  1. Bestimmen Sie das Lernziel. Zum Beispiel: «Die Kinder entwickeln eine eigene Geschichte zu einem Bild und können erklären, was die KI und was sie selbst beigetragen haben.» Neben dem kreativen auch ein reflektierendes Ziel.
  1. Bereiten Sie die Bilder selbst vor. Erzeugen Sie vorab mit einem Bildwerkzeug eine kleine Auswahl an Fantasiebildern (Tiere, Landschaften, Märchenfiguren) und prüfen Sie sie. Die Kinder wählen daraus, statt selbst zu erzeugen. So vermeiden Sie unpassende Ergebnisse. Alternativ zeichnen die Kinder selbst und lassen die KI Varianten zeigen, wenn Sie das begleiten.
  1. Legen Sie Regeln fest. Keine persönlichen Daten, keine Fotos von Personen, keine Namen, nur Fantasiemotive. Die Lehrperson bedient das Werkzeug. Siehe KI-Klassenregeln.
  1. Lassen Sie die Kinder zuerst selbst denken. Vor jeder Nutzung der KI: Was siehst du auf dem Bild? Was könnte passiert sein? Wer sind die Figuren? Die Kinder notieren ihre Ideen. Erst danach wird verglichen.
  1. Schreiben Sie die Geschichte selbst. Jedes Kind schreibt (oder erzählt) seine eigene Geschichte. Wenn Sie die KI für Anregungen nutzen, zum Beispiel für Fragen («Was passiert als Nächstes?»), nutzt die Lehrperson sie als Hilfe, und die Kinder entscheiden.
  1. Reflektieren Sie. Was war schwer? Was hat die KI gut gemacht? Was nicht? Was haben wir selbst erfunden? Das Gespräch ist der wichtigste Teil. Notieren Sie Erkenntnisse auf einem Plakat.
  1. Präsentieren Sie und bewerten Sie das Lernen. Bewertet werden Ideen, Sprache und Reflexion, nicht das KI-Bild. Teilen Sie die Ergebnisse im Schulhaus oder mit den Eltern, ohne Personendaten.

Vorlage zum Kopieren

Dieser Prompt hilft bei der Projektplanung. Verwenden Sie keine Daten von Kindern.

Du unterstützt eine Lehrperson der Primarstufe in der Schweiz bei der Planung eines Projekts «Vom Bild zur Geschichte» mit KI-Bildern. Klasse: [Stufe, Alter]. Umfang: [Anzahl] Lektionen.
Erstelle:
1. Einen Projektablauf (Lektion für Lektion) mit Ziel, Ablauf, Material und Dauer. Die Lehrperson bedient die KI-Werkzeuge, die Kinder arbeiten selbst mit Papier und Stift.
2. Zehn Beispielideen für unbedenkliche Fantasiemotive (nur Beschreibungen).
3. Fragen, mit denen Kinder vor der Nutzung der KI ihre eigenen Ideen sammeln.
4. Reflexionsfragen für Kinder («Was hat die KI beigetragen? Was war meine Idee?»).
5. Ein einfaches Bewertungsraster (Ideen, Sprache, Reflexion) in kindgerechter Sprache.
6. Hinweise für die Lehrperson zu Datenschutz, Altersgrenzen, unpassenden Ergebnissen.
Regeln: Keine Fotos von Personen, keine Anmeldung der Kinder bei Diensten, keine persönlichen Daten. Erfinde keine Studien. Deutsch (Schweiz), einfache Sprache.

Passen Sie Stufe und Umfang an. Wählen Sie Werkzeuge und Motive selbst und prüfen Sie alles vor dem Einsatz.

Worauf Sie achten müssen

  • Datenschutz: Keine Daten von Kindern in Diensten. Klären Sie, welche Werkzeuge die Schule zulässt; siehe Schülerdaten und KI.
  • Altersgrenzen: Viele Dienste sind erst für ältere Nutzende vorgesehen. Die Lehrperson bedient das Werkzeug.
  • Unpassende Inhalte: Prüfen Sie erzeugte Bilder vorab. Planen Sie, was Sie bei unerwarteten Ergebnissen tun.
  • Urheberrecht und Rechte: Prüfen Sie Nutzungsbedingungen, bevor Sie Ergebnisse veröffentlichen; siehe KI-Bilder im Unterricht.
  • Eigene Leistung: Achten Sie darauf, dass Kinder nicht nur konsumieren. Das Schreiben und Erzählen bleibt bei ihnen.
  • Bewertung: Bewerten Sie Ideen und Reflexion, nicht die Qualität der KI-Bilder.
PhaseWer arbeitetErgebnis
VorbereitungLehrpersongeprüfte Bilder, Regeln
Eigene IdeenKinderNotizen, Skizzen
Geschichte schreibenKindereigener Text
Vergleich mit KI-AnregungLehrperson mit KlasseGespräch
ReflexionKinderPlakat, Fragen

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel: Frau Müller führt in ihrer 5. Klasse in Zug ein dreilektionenlanges Projekt durch. Sie wählt zehn Fantasiebilder aus, die sie vorher mit KI erzeugt und geprüft hat.

Vorher: Die Kinder wollen «einfach auf den Knopf drücken». Nachher: Jedes Kind sucht sich ein Bild aus, notiert seine Ideen und schreibt eine eigene Geschichte. Am Ende zeigt die Lehrerin am Beamer, was die KI als Fortsetzung vorschlagen würde, und die Kinder vergleichen: «Meine ist besser, bei mir hat der Drache Angst.» Bei der Reflexion sagen mehrere Kinder, dass die KI «nicht weiss, was lustig ist». Die Geschichten hängen im Gang, ohne Namen der Kinder.

So hilft Ihnen Alpasana

Wenn Kinder KI kreativ und begleitet ausprobieren sollen, bietet absofort die KI-Kurse für Kinder und Jugendliche. Sie vermitteln KI-Grundlagen, Prompts und den fairen Umgang mit KI und enthalten kreative Projekte, etwa KI-Bilder und Musik mit KI. Das Lernen ist online im eigenen Tempo möglich, ohne Vorkenntnisse; für jüngere Kinder wird die Begleitung durch Erwachsene empfohlen, und eine KI-begleitete Praxisaufgabe mit verifizierbarem Lernnachweis schliesst ab.

Der Kurs ist kein Schulunterrichtsmaterial und ersetzt Ihre Planung nicht. Er kann Kindern, Eltern und Lehrpersonen als Anregung dienen.

Häufige Fragen

Dürfen Kinder selbst mit der KI arbeiten?

Das hängt von Schule, Dienst und Alter ab. Eine begleitete Variante, bei der die Lehrperson das Werkzeug bedient, ist oft sicherer.

Was, wenn ein unpassendes Bild erscheint?

Schliessen Sie es sofort und besprechen Sie, dass das vorkommen kann. Bereiten Sie diesen Fall mit der Klasse ruhig vor.

Wie bewerte ich ein solches Projekt?

Nach Ideen, Sprache, Zusammenarbeit und Reflexion. Das KI-Bild ist nicht Teil der Bewertung.

Eignet sich das auch für andere Fächer?

Ja, etwa Sachunterricht, Musik oder Sprachen. Lassen Sie sich von Zukunft: KI-Lernen für Kinder anregen.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

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