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Reflexionsübungen fürs Coaching mit KI entwerfen
Kurz gesagt
Reflexionsübungen vertiefen, was im Coaching besprochen wurde, und helfen beim Transfer in den Alltag. Eine KI kann Fragen, Arbeitsblätter und kurze Aufgaben zu einem Ziel entwerfen. Sie wählen aus, passen an und prüfen, dass die Übung zur Klientin passt und nicht überfordert.
Das Problem
Die Sitzung war gut: Die Klientin hat erkannt, dass sie sich ständig für andere aufopfert, und möchte lernen, Grenzen zu setzen. Dann geht sie nach Hause, und der Alltag holt sie ein. Zur nächsten Sitzung kommt sie und sagt: «Ich hatte keine Zeit, darüber nachzudenken.» Die Erkenntnis ist verpufft.
Coaching wirkt nicht nur in der Sitzung, sondern in der Zeit dazwischen. Reflexionsübungen und kleine Transferaufgaben helfen, das Besprochene im Alltag zu beobachten, auszuprobieren und zu festigen: ein kurzes Tagebuch, drei Fragen am Abend, eine Beobachtungsaufgabe, ein kleines Experiment.
Das Problem für Coaches: Gute Übungen sind zeitaufwendig zu entwickeln. Sie müssen zum Ziel der Klientin passen, einfach genug sein, um sie wirklich zu tun, und weder belehrend noch banal. Eine KI kann beim Entwerfen als Ideengeberin dienen: Sie liefert Fragen, Arbeitsblattentwürfe und Varianten. Welche Übung wann passt, entscheiden Sie mit der Klientin. Ihre persönlichen Daten gehören nicht in die Eingabe.
So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt
- Ziel der Klientin festhalten. Nehmen Sie das Ziel in ihren Worten als Ausgangspunkt, zum Beispiel: «Ich spreche bis Ende Monat mit meiner Vorgesetzten über ein eigenes Teilprojekt.» Jede Übung bezieht sich darauf.
- Übungsart wählen. Zum Beispiel: Beobachtung («Notieren Sie, wann Sie ja sagen, obwohl Sie nein meinen»), Reflexion (drei Abendfragen), Vorbereitung (Gespräch durchdenken), Experiment (eine kleine Verhaltensänderung).
- Rahmen klären. Wie viel Zeit hat die Klientin? Welche Form liegt ihr: Schreiben, Sprachmemo, Skizze? Eine Übung, die nicht zum Alltag passt, wird nicht gemacht.
- Erfundenes Beispiel verwenden. Beschreiben Sie das Ziel allgemein oder an einem erfundenen Fall, ohne persönliche Angaben. Siehe Coaching-Notizen und KI.
- Übungen mit KI entwerfen. Kopieren Sie die Vorlage unten. Lassen Sie sich drei bis fünf Übungen unterschiedlicher Art vorschlagen, mit Dauer und Anleitung.
- Auswählen und anpassen. Wählen Sie eine oder zwei aus. Ändern Sie Sprache und Beispiele so, dass sie zur Klientin passen. Streichen Sie, was zu belehrend oder zu psychologisch klingt.
- In der Sitzung erklären. Besprechen Sie die Übung kurz: Wozu, wie, wie lange? Fragen Sie, ob sie machbar ist. Die Klientin darf ablehnen oder ändern.
- Als Arbeitsblatt gestalten. Setzen Sie die Übung in ein einfaches Blatt mit Ihrem Logo, Platz für Notizen und einer Frage für die nächste Sitzung.
- Rückmeldung einholen. Fragen Sie in der nächsten Sitzung: Was ist aufgefallen? Was war schwierig? Daraus entsteht oft das Thema der Sitzung.
Vorlage zum Kopieren
Du hilfst einer Coach in der Schweiz, Reflexions- und Transferübungen für die Zeit zwischen Coachingsitzungen zu entwerfen. Du stellst keine Diagnosen und gibst keine therapeutischen Übungen. Du arbeitest mit dem allgemeinen Ziel unten, ohne persönliche Daten.
Ziel der Klientin (allgemein formuliert): [z. B. Grenzen setzen im Beruf, zu Anfragen von Kollegen auch mal nein sagen]
Zeitrahmen für die Übung: [z. B. 10 Minuten pro Tag, eine Woche]
Bevorzugte Form: [z. B. kurze schriftliche Notizen / Sprachmemo]
Entwirf vier unterschiedliche Übungen:
1. eine Beobachtungsübung
2. eine Reflexionsübung mit drei Abendfragen
3. eine kleine Verhaltensübung (Experiment)
4. eine Vorbereitungsübung für ein Gespräch
Gib pro Übung an: Titel, Anleitung in drei bis fünf Schritten, Zeitaufwand, eine Frage für die nächste Sitzung.
Die Übungen sollen einfach, nicht belehrend und freiwillig sein. Keine psychologischen Fachwörter. Sprache: Sie-Form, Schweizer Rechtschreibung.Wählen Sie nach Ziel und Alltag der Klientin. Eine einzige gut passende Übung wirkt mehr als vier Blätter.
| Übungsart | Zweck | Beispiel |
|---|---|---|
| Beobachtung | Muster erkennen | Notieren, wann ich ja sage, obwohl ich nein meine |
| Reflexion | Erleben einordnen | Drei Abendfragen: Was lief gut? Was hätte ich anders gemacht? Was nehme ich mit? |
| Experiment | Neues ausprobieren | Einmal pro Tag eine Bitte freundlich ablehnen |
| Vorbereitung | Gespräch durchdenken | Drei Sätze für das Gespräch mit der Vorgesetzten notieren |
Worauf Sie achten müssen
- Keine Überforderung: KI liefert gern umfangreiche Übungen. Wählen Sie kleine, machbare Aufgaben. Siehe Coaching-Sitzung reflektieren.
- Keine therapeutischen Übungen: Übungen zu Traumata, Depression oder Ängsten gehören in therapeutische Begleitung. Prüfen Sie, ob Ihre Übung die Grenzen des Coachings wahrt. Siehe KI im Coaching: Grenzen.
- Passung und Freiwilligkeit: Klientinnen entscheiden, ob sie eine Übung machen. Zwang oder Schuldgefühle schaden.
- Datenschutz: Echte Angaben aus Sitzungen gehören nicht in KI-Werkzeuge.
- Urheberrecht: Wenn Sie Übungen aus Büchern oder Kursen verwenden, klären Sie die Nutzungsrechte. Von der KI erzeugte Übungen können Bekanntem ähneln.
- Wirkung nicht versprechen: Eine Übung kann helfen, garantiert aber nichts.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel: Eine Coach in Thun begleitet eine Klientin, die lernen möchte, im Büro Nein zu sagen. Als Zwischenaufgabe überlegt sie sich Übungen und lässt sich mit der Vorlage vier Vorschläge entwerfen. Sie wählt eine Beobachtungsübung und streicht den Rest: «Notieren Sie diese Woche jeden Abend in einem Satz, wo Sie Ja gesagt haben, obwohl Sie Nein meinten.»
In der nächsten Sitzung hat die Klientin acht Einträge, und beide erkennen ein Muster: Bei Bitten kurz vor Feierabend fällt es ihr besonders schwer. Daraus wird das Thema der Sitzung, und die Klientin legt eine kleine nächste Übung selbst fest. Die Coach merkt, dass die einfachste Übung am meisten bewirkt hat.
So hilft Ihnen Alpasana
Gute Übungsentwürfe beginnen mit klaren Aufträgen. Im Online-Kurs Prompt Engineering von absofort lernen Sie, Aufgabe, Rolle, Kontext, Ziel und Ausgabeformat festzulegen, Beispiele einzusetzen, komplexe Aufgaben schrittweise zu bearbeiten und Ergebnisse zu prüfen. Sie erarbeiten ein getestetes Prompt-Set für einen wiederkehrenden beruflichen Prozess. Der Kurs braucht keine Programmierkenntnisse und endet mit einem Zertifikat.
Coachingmethodik gehört nicht dazu. Dafür gelten Ihre Ausbildung und Erfahrung.
Häufige Fragen
Wie viele Übungen soll ich pro Sitzung mitgeben?
Eine, höchstens zwei. Mehr verzettelt. Fragen Sie die Klientin, was sie realistisch schafft.
Was, wenn die Klientin die Übung nicht macht?
Das ist Information, kein Versagen. Fragen Sie neugierig: «Was hat es schwierig gemacht?» Oft liegt darin ein wertvoller Hinweis.
Kann die KI Arbeitsblätter gestalten?
Sie kann Texte und Strukturen liefern. Das Layout setzen Sie selbst in einem Textprogramm um. Eine Anleitung zu Schritt-für-Schritt-Texten: Nummerierte Schritte mit KI.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.
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