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Coaching-Offerte für Firmen: Mit KI Leistungen kalkulieren
Kurz gesagt
Eine Coaching-Offerte für eine Firma beschreibt Auftrag, Leistungen, Umfang, Rahmenbedingungen und Honorar so klar, dass beide Seiten dasselbe erwarten. Mit KI erstellen Sie eine Vorlage und rechnen Szenarien durch. Abstimmungen, Reisezeit und Vertraulichkeit gegenüber dem Auftraggeber kalkulieren und regeln Sie ausdrücklich mit.
Das Problem
Eine Personalleiterin eines mittelgrossen Betriebs fragt Frau Berger an: «Wir möchten für drei Führungspersonen ein Coaching anbieten. Können Sie uns eine Offerte schicken?» Frau Berger kennt ihre Einzelhonorare, aber eine Firmenofferte ist etwas anderes.
Bei einer Firma sind meist drei Parteien beteiligt: die Person, die Coaching erhält, die Firma als Auftraggeberin und Sie. Dazu kommen Abstimmungsgespräche, Berichte oder Rückmeldungen an die Firma, Reisezeit und Terminkoordination. Wer das nicht einrechnet, arbeitet am Ende für weniger, als gedacht war.
Gleichzeitig muss die Offerte klar bleiben. Wer bezahlt was, was wird der Firma mitgeteilt und was bleibt vertraulich? Mit einer guten Struktur sparen Sie Rückfragen, und KI kann beim Aufbau und beim Durchrechnen helfen.
So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt
- Auftrag klären. Fragen Sie die Firma: Wer soll gecoacht werden, mit welchem Ziel, in welchem Zeitraum? Wer entscheidet, wer erhält Rückmeldungen? Ohne diese Antworten ist keine seriöse Offerte möglich.
- Rollen festhalten. Notieren Sie, wer Auftraggeber ist und wer die gecoachte Person. Wichtig ist die Vertraulichkeit: Was darf die Firma erfahren, was nicht? Das Prinzip erklärt Firma zahlt Coaching: Das Erstgespräch zu dritt klären.
- Leistungen auflisten. Zählen Sie alle Bausteine auf: Sitzungen, Vorbereitung, Auftaktgespräch mit der Firma, Zwischenbilanz, Abschlussgespräch, Materialien, Reisezeit. Schreiben Sie jeweils den Umfang in Stunden.
- Honorar kalkulieren. Rechnen Sie Ihre Stunden mit dem Satz, den Sie aus Ihrer Kalkulation kennen (Coaching-Stundensatz berechnen). Setzen Sie für Abstimmung und Reise eigene Positionen ein, statt sie im Preis zu verstecken.
- Entwurf mit KI erstellen. Geben Sie Struktur und Zahlen ohne Namen ein und lassen Sie die Offerte als Text gliedern. Nutzen Sie die Vorlage unten.
- Rahmenbedingungen ergänzen. Gültigkeit der Offerte, Zahlungsfrist, Absageregelung, Mehrwertsteuer und Vertraulichkeit gehören dazu. Wie Sie diese Punkte vorbereiten und prüfen lassen, steht in AGB für Coaches: Mit KI offene Regelungsfragen sammeln.
- Szenarien durchrechnen. Lassen Sie die KI zeigen, was bei Änderungen passiert: zusätzliche Sitzungen, Absage durch die Firma, Verschiebung. Entscheiden Sie, was Sie zusichern.
- Selbst prüfen und freigeben. Kontrollieren Sie Zahlen, Termine und Formulierungen. Bei Vertragsfragen holen Sie bei Bedarf rechtliche Beratung. Versenden Sie die Offerte erst danach.
Vorlage zum Kopieren
Du bist Assistenz für eine selbständige Coachin in der Schweiz. Erstelle aus meinen Angaben die Gliederung und einen Textentwurf einer Offerte für ein Firmencoaching. Sprache: Schweizer Hochdeutsch, «Sie», sachlich. Beträge in CHF.
Anlass und Ziel: [kurze Beschreibung ohne Namen]
Anzahl Personen im Coaching: [Anzahl]
Leistungen und Umfang: [z. B. 5 Sitzungen à 90 Minuten pro Person, Auftaktgespräch, Zwischenbilanz]
Mein Stundensatz: [Betrag] CHF
Weitere Positionen: [Abstimmung mit Auftraggeber, Reisezeit, Material]
Rahmen: [Zeitraum, Ort, Online-Anteil]
Aufgabe:
1. Gliedere die Offerte (Ausgangslage, Leistungen, Vorgehen, Vertraulichkeit, Honorar, Rahmenbedingungen).
2. Berechne die Honorarsumme transparent nach Positionen und zeige die Rechenschritte.
3. Nenne drei Punkte, die ich mit der Firma noch klären muss.
Erfinde keine Preise, Rabatte, Zusagen oder Erfolge. Rechtliche Fragen markierst du mit «fachlich prüfen».Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein und lassen Sie die Rechnung nachvollziehen, bevor Sie sie übernehmen.
| Position | Typische Frage | Wer trägt den Aufwand? |
|---|---|---|
| Sitzungen | Wie viele, wie lang? | nach Umfang, im Honorar |
| Vorbereitung | Pro Sitzung oder pauschal? | eigene Position oder im Satz enthalten |
| Abstimmung mit Auftraggeber | Wie viele Gespräche? | gesondert ausweisen |
| Reise und Spesen | Pauschal oder nach Aufwand? | vorher regeln |
| Absage durch die Firma | Welche Frist? | in den Rahmenbedingungen festhalten |
Worauf Sie achten müssen
- Vertraulichkeit: Coaching lebt von Vertrauen. Legen Sie schriftlich fest, was die Firma erfährt (zum Beispiel nur Teilnahme und Rahmen) und was nicht. Vereinbaren Sie, welche Informationen vertraulich bleiben und welche Rückmeldungen an die Firma gehen; klären Sie dabei auch allfällige Grenzen der Vertraulichkeit.
- Klientendaten: Geben Sie in KI-Werkzeugen keine Namen von Teilnehmenden, keine Gesprächsinhalte und keine Firmeninterna ein. Arbeiten Sie mit Platzhaltern wie «Person A».
- Coaching ist keine Therapie: Bieten Sie keine Behandlung oder Lösung psychischer Probleme an. Bei Hinweisen auf eine Krise verweisen Sie auf Fachpersonen.
- Mehrwertsteuer und Vertragsrecht: Ob und wie Mehrwertsteuer anfällt und welche Klauseln wirksam sind, hängt vom Einzelfall ab. Klären Sie das bei Bedarf mit einer Fachperson (Mehrwertsteuer bei Coaching).
- Keine Erfolgsgarantie: Schreiben Sie keine Ergebnisse zu, die nicht in Ihrer Hand liegen, etwa «bessere Mitarbeiterzufriedenheit». Beschreiben Sie Vorgehen und Leistungen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel: Ein Handwerksbetrieb im Fricktal möchte zwei Teamleiter coachen lassen. Frau Berger rechnet zunächst nur die Sitzungen: sechs pro Person. Beim Durchgehen der Checkliste fallen ihr ein Auftaktgespräch mit der Geschäftsleitung, eine Zwischenbilanz sowie Fahrten auf die Baustelle ein.
Sie erstellt mit der KI eine Offerte, die diese Posten einzeln ausweist und die Vertraulichkeit festhält: Die Geschäftsleitung erhält nur Rückmeldung zum Verlauf und zu den Zielen, die die Teilnehmenden freigeben. Im Gespräch fragt der Chef nach einem Pauschalpreis; sie bietet eine Pauschale mit klar umrissenem Umfang an. Nach zwei Tagen erhält sie die Zusage, und die Rahmenbedingungen sind schriftlich geklärt.
So hilft Ihnen Alpasana
Mit den KI-Praxiskursen für konkrete Arbeitsaufgaben von absofort üben Sie, KI für Bürokommunikation, Vertrieb und Vorbereitung einzusetzen und Ergebnisse zu prüfen. Die Kurse enthalten Praxisaufgaben und einen verifizierbaren Abschluss.
Geeignet sind sie, wenn Sie Offerten, Mails und Unterlagen in Ihrer Coaching-Praxis effizienter vorbereiten möchten. Die inhaltliche und rechtliche Verantwortung für Ihre Offerten bleibt bei Ihnen.
Häufige Fragen
Soll ich der Firma einen anderen Stundensatz verrechnen als Privatpersonen?
Viele Coaches unterscheiden zwischen Privat- und Firmenaufträgen, weil der Aufwand höher ist und Abstimmungen dazukommen. Ob und wie stark, entscheiden Sie anhand Ihrer Kalkulation. Wichtig ist, dass Sie die Unterscheidung nachvollziehbar begründen können.
Wie viel darf ich der Firma über die Sitzungen berichten?
Nur das, was vorab vereinbart und von der gecoachten Person akzeptiert wurde. Besprechen Sie das im Auftaktgespräch und halten Sie es schriftlich fest. Inhalte aus den Sitzungen selbst bleiben vertraulich.
Kann ich eine Offerte komplett von der KI schreiben lassen?
Die KI liefert Struktur und Entwurf, aber Zahlen, Zusagen und Rahmenbedingungen verantworten Sie. Lesen Sie den Text vollständig und prüfen Sie jede Position.
Was gehört nicht in eine Offerte?
Keine Heilversprechen, keine Erfolgsgarantien, keine Angaben zu einzelnen Klientinnen und keine Pauschalaussagen über Wirkung. Beschreiben Sie, was Sie tun und in welchem Rahmen.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.
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