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Coach werden & arbeiten · Alpasana Social Media Creator

Instagram Coaching Content mit KI planen

Stand 10.10.2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ein Instagram-Karussell besteht aus mehreren Folien, die man wischt. Für Coaches eignet sich ein Aufbau mit einer Frage, zwei bis fünf Gedanken und einem Reflexionsimpuls am Schluss. KI hilft bei Struktur und Kurztexten, Sie prüfen, dass komplexe Anliegen nicht verkürzt oder Diagnosen gestellt werden.

Das Problem

Auf Instagram funktionieren Karussells gut, weil man durch mehrere Folien wischt und dabei kleine Gedanken nacheinander lesen kann. Für Coaches ist das Format reizvoll: Eine Frage, ein paar Beobachtungen, ein Impuls zum Nachdenken, fertig.

Die Gefahr liegt in der Kürze. Auf einer Folie bleiben oft nur wenige Wörter. Dann werden komplexe Themen wie Selbstwert, Trennung oder Überlastung zu einem Slogan verkürzt. Ein Satz wie «Drei Zeichen, dass du dich selbst verlierst» wirkt wie eine Diagnose und kann Menschen verunsichern, die gerade eine schwierige Zeit durchmachen.

Mit etwas Planung lässt sich beides verbinden: lesbare Folien und ein ehrlicher Inhalt. KI hilft dabei, Struktur und Kurztexte zu entwerfen. Welche Themen sich eignen und wo die Grenze liegt, entscheiden Sie anhand Ihrer fachlichen Haltung.

So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt

  1. Wählen Sie ein Thema mit klarer Grenze. Gut geeignet sind Alltagsfragen, die sich in einem Gedanken beantworten lassen, etwa «Woran erkenne ich, welche Aufgabe ich abgeben kann?». Ungeeignet sind Themen, die eine persönliche Einordnung brauchen.
  1. Legen Sie die Folienzahl fest. Sechs bis acht Folien reichen meist: Titel, drei bis fünf Gedanken, ein Reflexionsimpuls, ein Hinweis zum Angebot.
  1. Lassen Sie KI die Gliederung vorschlagen. Verlangen Sie pro Folie höchstens 25 Wörter. Prüfen Sie, dass jede Folie einen einzigen Gedanken enthält.
  1. Formulieren Sie Fragen statt Behauptungen. Aus «Du bist erschöpft, weil du nie Nein sagst» wird «Wo habe ich diese Woche Ja gesagt, obwohl ich Nein meinte?».
  1. Gestalten Sie gut lesbar. Grosse Schrift, hoher Kontrast, nicht mehr als zwei Schriftarten. Lesen Sie die Folien auf dem Handy, nicht am Bildschirm.
  1. Schreiben Sie den Begleittext selbst. Er bettet das Karussell ein, nennt Ihre Haltung und weist auf die Grenzen hin. Dort gehört auch der Satz hin, dass der Beitrag keine individuelle Begleitung ersetzt.
  1. Fügen Sie Alternativtext hinzu. Beschreiben Sie in einem Satz, was auf den Folien steht, damit Menschen mit Sehbehinderung den Inhalt erfassen können.
  1. Prüfen Sie vor dem Posten. Enthält ein Satz ein Versprechen, eine Diagnose oder erkennbare Details einer realen Person? Dann streichen Sie ihn.
FolieInhaltLänge
1Titel als Fragehöchstens 12 Wörter
2 bis 5je ein Gedanke oder eine Beobachtunghöchstens 25 Wörter
6Reflexionsimpuls zum Mitnehmenhöchstens 20 Wörter
7Hinweis auf Angebot oder Grenzenhöchstens 20 Wörter

Wie Sie den Rhythmus planen, damit das Posten neben der Praxis machbar bleibt, zeigt der Beitrag Social Media als Coach: Mit KI einen machbaren Plan erstellen.

Vorlage zum Kopieren

Dieser Prompt erzeugt die Gliederung eines Karussells. Er enthält keine Fälle aus echten Coachings.

Ich bin [Beruf, z. B. Coach für berufliche Neuorientierung] und möchte ein Instagram-Karussell mit [Anzahl, z. B. 7] Folien erstellen.
Thema: [z. B. Eine Entscheidung vorbereiten, ohne sie zu überstürzen]
Zielgruppe: [z. B. Berufstätige zwischen 30 und 50]
Ton: [z. B. ruhig, klar, ohne Ausrufezeichen]
Liefere:
1. einen Titel als Frage,
2. Folien 2 bis 6 mit je einem Gedanken (höchstens 25 Wörter),
3. eine Reflexionsfrage für die letzte Folie,
4. einen Alternativtext in einem Satz,
5. einen Entwurf für den Begleittext mit einem Hinweis, dass der Beitrag keine individuelle Beratung ersetzt.
Keine Diagnosen, keine Versprechen, keine erfundenen Zahlen, keine Zitate.

Passen Sie die Folienzahl und den Ton an Ihr Profil an. Ändern Sie die Fragen, bis sie zu Ihrer Sprache passen.

Worauf Sie achten müssen

  • Keine Ferndiagnosen: Formulierungen wie «Das sind Zeichen für …» bei psychischen Themen sind keine Coachingaufgabe. Bleiben Sie bei Alltagsbeobachtungen und Fragen.
  • Krisenhinweis: Wenn ein Thema Belastung berührt, ergänzen Sie einen Satz zu Unterstützungsangeboten. Bei akuter Belastung ist in der Schweiz die Dargebotene Hand unter 143 erreichbar. Bei anhaltenden Beschwerden helfen Hausärztin oder Psychotherapie.
  • Vertraulichkeit: Keine Klientengeschichten, auch nicht verfremdet. Beispiele sind ausdrücklich als erfunden zu kennzeichnen.
  • Bildrechte: Prüfen Sie die Rechte an Bildern, Schriften und Vorlagen. KI-generierte Bilder können Rechtsfragen aufwerfen. Verwenden Sie im Zweifel eigene Gestaltung.
  • Lesbarkeit: Zu viel Text in kleiner Schrift schliesst Menschen aus. Testen Sie auf dem Handy.
  • Plattformregeln: Instagram ändert Funktionen und Regeln. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel: Eine Lebens- und Berufscoachin in Thun möchte ein Karussell zum Thema «Nein sagen im Beruf» veröffentlichen. Ihr erster Titel lautete: «5 Anzeichen, dass du dich im Job aufopferst».

Beim Prüfen merkt sie, dass der Titel eine Diagnose suggeriert. Mit Hilfe der KI formuliert sie um: «Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein meine?». Auf den Folien stehen drei Alltagsbeispiele und eine Reflexionsfrage, im Begleittext der Hinweis, dass der Beitrag keine persönliche Beratung ersetzt. Das Karussell ist ruhiger als der erste Entwurf und lädt zum Nachdenken ein, statt Menschen etwas einzureden.

So hilft Ihnen Alpasana

Wenn Sie Beiträge regelmässig planen und freigeben möchten, kann der Alpasana Social Media Creator den Ablauf unterstützen. Er arbeitet mit einem gemeinsam eingerichteten Markenprofil und liefert Beitragsentwürfe für LinkedIn, Instagram und Facebook in mehreren Fassungen. Dazu gehören Redaktionskalender, Freigaben, Export von Text und Bild sowie Werbemittel in mehreren Plattformformaten.

Der Zugang erfolgt auf Anfrage. Der Creator ersetzt weder Ihre fachliche Prüfung noch Ihr Urteil, welche Themen sich für öffentliche Beiträge eignen.

Häufige Fragen

Wie viel Text gehört auf eine Folie?

So wenig wie möglich: ein Gedanke, höchstens etwa 25 Wörter. Wenn eine Folie ohne Erklärung nicht verständlich ist, gehört der Gedanke in den Begleittext.

Darf ich KI-Bilder für mein Karussell nutzen?

Technisch ja, doch prüfen Sie Nutzungsbedingungen und Rechte. Bilder von Menschen sollten nicht den Eindruck erwecken, echte Klientinnen zu zeigen. Im Zweifel gestalten Sie die Folien mit eigenen Grafiken.

Kann ich Karussells auch für schwierige Themen nutzen?

Mit Vorsicht. Für Themen, die Belastung betreffen, eignet sich ein kurzes Format selten. Verweisen Sie auf Unterstützung und vertiefen Sie im Gespräch oder in längeren Beiträgen, etwa auf der Website (Struktur der Coaching-Website).

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

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