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Wohlbefinden & Resilienz · my-coach: Life Coaching und Mental Coaching

Resilienz stärken: Mit KI eine Ressourcenkarte erstellen

Stand 10.10.2026 · 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Eine Ressourcenkarte sammelt auf einer Seite, was Ihnen in schwierigen Zeiten hilft: Stärken, Menschen, Gewohnheiten, Orte, Erfahrungen. Mit einer KI-Vorlage strukturieren Sie Ihre eigenen Angaben. Die Inhalte kommen von Ihnen, die KI liefert nur die Ordnung.

Das Problem

Frau Berger, 45, ist in einer anstrengenden Phase: Reorganisation im Betrieb, ein erkrankter Elternteil, wenig Schlaf. Wenn sie gefragt wird, was ihr helfen würde, fällt ihr nichts ein. Dabei hatte sie in früheren schwierigen Zeiten durchaus Wege gefunden.

Unter Druck kann es vorkommen, dass Probleme sehr präsent sind und hilfreiche Möglichkeiten aus dem Blickfeld rücken. Das bedeutet nicht, dass es keine Ressourcen gäbe. In Coaching und Psychologie versteht man unter Ressourcen alles, was Menschen hilft, mit Belastung umzugehen: eigene Stärken, Beziehungen, Gewohnheiten, Orte, Erfahrungen.

Eine Ressourcenkarte macht diese Möglichkeiten sichtbar, bevor die nächste harte Zeit beginnt. Mit KI-Unterstützung entsteht daraus ein übersichtliches Arbeitsblatt. Inhalt und Auswahl bleiben bei Ihnen; die KI sortiert nur.

So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt

  1. Wählen Sie einen ruhigen Moment. Nehmen Sie sich 30 Minuten, nicht mitten in einer Krise. Die Karte ist eine Vorbereitung.
  2. Erinnern Sie sich an gemeisterte Situationen. Was hat Ihnen früher geholfen? Notieren Sie drei Situationen und was Sie damals getan haben.
  3. Sammeln Sie Ressourcen in fünf Bereichen. Persönliche Stärken, Menschen, Gewohnheiten und Tätigkeiten, Orte, Erfahrungen und Überzeugungen. Stichworte genügen.
  4. Ergänzen Sie bei Bedarf fachliche Anlaufstellen. Zum Beispiel Hausärztin, Beratungsstelle oder Dargebotene Hand (143). Nehmen Sie die Kontakte auf, die für Sie persönlich passend und erreichbar sind.
  5. Geben Sie der KI nur Ihre allgemeinen Stichworte. Keine Namen von Menschen, keine Gesundheitsangaben, keine Adressen. «Schwester» oder «Nachbarin» reicht.
  6. Lassen Sie die KI ein Arbeitsblatt gestalten. Nutzen Sie die Vorlage. Die KI soll nichts erfinden und nichts bewerten.
  7. Drucken Sie die Karte aus oder schreiben Sie sie ab. Legen Sie sie an einen Ort, an dem Sie sie schnell finden. Prüfen Sie nach drei Monaten, was neu dazukommt.
Ablaufgrafik in 7 Schritten: 1. Wählen Sie einen ruhigen Moment; 2. Erinnern Sie sich an gemeisterte Situationen; 3. Sammeln Sie Ressourcen in fünf Bereichen; 4. Ergänzen Sie bei Bedarf fachliche Anlaufstellen; 5. Geben Sie der KI nur Ihre allgemeinen Stichworte; 6. Lassen Sie die KI ein Arbeitsblatt gestalten; 7. Drucken Sie die Karte aus oder schreiben Sie sie ab.
Der Weg im Überblick: Resilienz stärken: Mit KI eine Ressourcenkarte erstellen

Vorlage zum Kopieren

Ich möchte eine persönliche Ressourcenkarte als einseitiges
Arbeitsblatt gestalten.
Meine Stichworte (allgemein, ohne Namen und Gesundheitsdaten):
- Stärken: [..]
- Menschen (nur Rollen): [..]
- Gewohnheiten und Tätigkeiten, die mir guttun: [..]
- Orte: [..]
- Erfahrungen, die mir Mut machen: [..]
- Fachliche Anlaufstellen: Hausärztin/Hausarzt, Dargebotene Hand 143, [..]
Gestalte daraus eine übersichtliche Tabelle mit einer Spalte
«Wenn es mir schlecht geht, kann ich …» und einer Spalte
«Als Erstes tue ich …».
Füge nichts hinzu, was ich nicht genannt habe. Gib keine
medizinischen Ratschläge und keine Diagnose.
Sprache: Deutsch (Schweiz), Anrede «Sie».

Setzen Sie Ihre eigenen Stichworte ein. Wenn die KI Punkte ergänzt, streichen Sie sie, sofern sie nicht zu Ihnen gehören.

Bereiche einer Ressourcenkarte

BereichBeispiele
StärkenHumor, Organisationstalent, Ausdauer
MenschenSchwester, Nachbarin, Kollege, Verein
GewohnheitenSpaziergang, Singen, Kochen
OrteWald, Bibliothek, Balkon
Erfahrungen«Ich habe schon Schwieriges geschafft.»
FachstellenHausärztin, Beratungsstelle, Telefon 143

Worauf Sie achten müssen

  • Keine Therapie, kein Ersatz für Hilfe: Die Karte unterstützt den Alltag. Bei anhaltender Niedergeschlagenheit, Angst, Schlafstörungen oder Gedanken, sich etwas anzutun, wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine psychotherapeutische Fachperson. Rund um die Uhr erreichen Sie die Dargebotene Hand unter 143. Bei unmittelbarer Gefahr für Sie oder andere rufen Sie den Notruf 144 oder 112.
  • Datenschutz: Persönliche, gesundheitliche und familiäre Angaben gehören nicht in öffentliche KI-Dienste. Nutzen Sie Rollen statt Namen.
  • Nur Eigenes: Die KI darf keine Ressourcen «erfinden». Prüfen Sie, ob jede Zeile wirklich zu Ihnen gehört.
  • Nicht beschönigen: Eine Ressourcenkarte macht Belastungen nicht kleiner. Strukturelle Probleme wie Überlastung brauchen zusätzlich Lösungen im Betrieb oder im Umfeld.
  • Beziehungen pflegen: Menschen auf der Karte sollten auch erreichbar sein. Prüfen Sie, wen Sie wirklich ansprechen könnten.
  • Aktualisieren: Lebensumstände ändern sich. Passen Sie die Karte an.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel: Frau Berger arbeitet als Pflegefachfrau im Kanton Luzern und betreut nebenbei ihre Mutter. Vorher: An schlechten Tagen kreist sie im Kopf und meldet sich bei niemandem.

Sie schreibt ihre Stichworte auf: Humor, der Waldweg hinter dem Haus, die Nachbarin, die Chorprobe, der Satz «Ich habe schon vieles geschafft» und die Nummer ihrer Hausärztin. Die KI ordnet alles in einer Tabelle. Nachher: Sie hängt die Karte an den Kühlschrank. Wenige Wochen später nutzt sie sie an einem schweren Abend, geht kurz in den Wald und ruft die Nachbarin an.

Die Belastung bleibt, aber sie hat einen ersten Schritt zur Hand. Mehr zum Thema: Unterstützungsnetz mit KI planen und Ausnahmen entdecken: Wann ging es besser?.

So hilft Ihnen Alpasana

Wenn die Ressourcenkarte allein keine Perspektive eröffnet, kann ein Gespräch helfen, persönliche Stärken und Unterstützungsmöglichkeiten zu erkunden. my-coach.ch bietet Life Coaching und Mental Coaching zu Stress, Resilienz, Selbstwert und Grenzen. Coaching ersetzt keine ärztliche Behandlung.

Häufige Fragen

Was, wenn mir keine Ressourcen einfallen?

Das kommt unter Belastung vor. Fragen Sie eine vertraute Person, was sie an Ihnen schätzt und was Ihnen früher geholfen hat. Beginnen Sie klein.

Muss die Karte auf Papier sein?

Nein. Wichtig ist, dass Sie sie schnell finden: als Foto auf dem Handy, Notiz oder Ausdruck. Wählen Sie, was Sie wirklich nutzen.

Kann ich die Karte mit anderen teilen?

Ja, freiwillig, etwa mit einer Vertrauensperson, damit sie Ihnen helfen kann. Sie entscheiden, was Sie zeigen.

Wann reicht eine Karte nicht?

Wenn Sie sich dauerhaft überfordert, hoffnungslos oder gefährdet fühlen. Dann ist professionelle Hilfe nötig, bei akuter Gefahr der Notruf oder die Telefonnummer 143.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

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