KI im Unternehmen · KI-Beratung und digitale Transformation
Suchbegriffe für die Firmenwebsite mit KI finden
Kurz gesagt
Eine KI hilft Ihnen, aus Ihrem Angebot und typischen Kundenfragen eine Liste möglicher Suchbegriffe zu sammeln, auch in der Sprache Ihrer Kundschaft statt in Fachsprache. Ob diese Begriffe tatsächlich gesucht werden, zeigt aber nur eine Prüfung mit echten Daten, etwa in der Google Search Console. Danach ordnen Sie jedem wichtigen Begriff eine passende Seite zu.
Das Problem
Ihre Website ist schön gestaltet, aber über Google findet sie kaum jemand. Auf der Startseite steht «Ganzheitliche Gebäudetechnik», doch Ihre Kundschaft tippt «Heizung defekt Notdienst Baden». Sie sprechen die Fachsprache Ihrer Branche, Ihre Kundschaft die Sprache ihres Problems.
Suchbegriffe, auf Englisch Keywords, sind die Wörter, die Menschen in eine Suchmaschine eingeben. Wenn Ihre Website diese Wörter nicht enthält, wird sie für diese Suchen kaum gefunden, egal wie gut Ihr Angebot ist.
Professionelle Keyword-Werkzeuge sind oft teuer und komplex. Für einen ersten, soliden Überblick reichen eine KI, etwas Kundenwissen und ein kostenloses Werkzeug von Google.
So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt
- Notieren Sie Ihre Hauptleistungen, je in einem Satz, und Ihr Einzugsgebiet, zum Beispiel «Region Baden und Brugg».
- Sammeln Sie echte Kundenfragen. Was fragen Kundinnen am Telefon, in E-Mails, an der Theke? Diese Formulierungen sind Gold wert.
- Öffnen Sie einen KI-Chat und lassen Sie mit der Vorlage unten Suchbegriffe in Kundensprache sammeln, gruppiert nach Leistung.
- Unterscheiden Sie die Absicht hinter den Begriffen. Wer «Heizung entlüften Anleitung» sucht, will etwas selbst machen. Wer «Heizungsinstallateur Baden» sucht, will einen Betrieb beauftragen. Mehr dazu unter Suchintention mit KI erkennen.
- Prüfen Sie die Liste mit echten Daten. Die Google Search Console, ein kostenloses Werkzeug für Websitebetreiber, zeigt, bei welchen Suchanfragen Ihre Seite bereits erscheint und angeklickt wird. Begriffe, die dort nie auftauchen, sind nicht automatisch falsch, aber unbestätigt.
- Ordnen Sie jedem wichtigen Begriff eine Seite zu. Eine Seite pro Hauptthema, nicht alles auf die Startseite. Fehlt eine passende Seite, notieren Sie das als Aufgabe.
- Verwenden Sie die Begriffe natürlich im Seitentitel, in Zwischentiteln und im Text. Wie Sie Titel und Beschreibungen formulieren, zeigt SEO-Titel und Meta-Beschreibungen mit KI.
- Schauen Sie nach einigen Wochen wieder in die Search Console und passen Sie die Liste an.
So kann Ihre Liste nach der Prüfung aussehen:
| Suchbegriff | Absicht | Passende Seite | In Search Console sichtbar? |
|---|---|---|---|
| Heizungsinstallateur Baden | Betrieb beauftragen | Leistungen Heizung | Ja |
| Heizung defekt Notdienst | Dringende Hilfe | Notdienst | Nein, Seite fehlt |
| Wärmepumpe Kosten Einfamilienhaus | Informieren vor Kauf | Ratgeber Wärmepumpe | Ja, wenig Klicks |
| Heizung entlüften Anleitung | Selbst machen | Ratgeber-Artikel (Idee) | Nein |
Vorlage zum Kopieren
Ich möchte herausfinden, mit welchen Suchbegriffen Menschen nach meinem Angebot suchen.
Betrieb: [Branche], Einzugsgebiet: [Orte/Region in der Schweiz]
Hauptleistungen:
[Leistung 1]
[Leistung 2]
[Leistung 3]
Typische Fragen meiner Kundschaft:
[Frage 1]
[Frage 2]
Bitte:
1. Sammle pro Leistung 8–12 Suchbegriffe, wie Laien sie in Google eintippen würden, nicht in Fachsprache.
2. Ergänze Varianten mit Ortsnamen und typische Fragen («Wie …», «Was kostet …»).
3. Ordne jeden Begriff einer Absicht zu: informieren, vergleichen, beauftragen, dringend.
4. Gib das Ergebnis als Tabelle aus.
Wichtig: Du kennst keine echten Suchvolumen. Erfinde keine Zahlen zur Häufigkeit.Passen Sie Leistungen, Region und Fragen an und prüfen Sie die Liste danach mit der Search Console oder einem anderen Werkzeug mit echten Suchdaten.
Worauf Sie achten müssen
- Keine erfundenen Zahlen. Sprachmodelle nennen manchmal Suchvolumen oder Rankings, die frei erfunden sind. Solche Angaben stammen nur aus echten Keyword-Werkzeugen.
- Schweizer Sprachgebrauch. KI schlägt oft deutsche Begriffe vor, etwa «Kostenvoranschlag» statt «Offerte» oder «Fliesenleger» statt «Plattenleger». Ergänzen Sie die Schweizer Varianten.
- Kein Keyword-Stopfen. Texte, die einen Begriff unnatürlich oft wiederholen, lesen sich schlecht und helfen bei Suchmaschinen nicht. Schreiben Sie für Menschen.
- Begriffe brauchen passende Inhalte. Ein Suchbegriff nützt nichts, wenn die Seite die Frage dahinter nicht beantwortet.
- Geduld. Änderungen an einer Website wirken sich oft erst nach Wochen in den Suchergebnissen aus.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel: Ein Plattenleger-Betrieb im Aargau mit sechs Mitarbeitenden wird online kaum gefunden.
Vorher: Die Website spricht von «Keramischen Belägen und Natursteinarbeiten». Anfragen kommen fast nur über Empfehlungen.
Nachher: Der Inhaber sammelt Kundenfragen und lässt mit der Vorlage Suchbegriffe erstellen. Die KI schlägt unter anderem «Fliesenleger» vor; er ergänzt «Plattenleger» und «Badezimmer neu plätteln». In der Search Console sieht er, dass «Plättli Badezimmer» bereits Einblendungen hat, aber kaum Klicks. Er erstellt eine eigene Seite zur Badsanierung mit klaren Begriffen und Fotos. Nach einigen Wochen erscheinen erste Anfragen über diese Seite.
So hilft Ihnen Alpasana
Die KI-Beratung und digitale Transformation von Alpasana umfasst unter anderem Content- und Kampagnenstrategie sowie SEO und SEM mit Audit, Optimierung und Reporting. Gemeinsam lässt sich klären, welche Suchbegriffe für Ihr Angebot wichtig sind und welche Seiten dafür fehlen.
Auch Websites mit Struktur, UX/UI und Umsetzung gehören zum Angebot. Projekte werden individuell offeriert.
Häufige Fragen
Brauche ich ein kostenpflichtiges SEO-Werkzeug?
Für den Einstieg nicht. Die Google Search Console ist kostenlos und zeigt die Suchanfragen, bei denen Ihre Website bereits erscheint. Kostenpflichtige Werkzeuge liefern zusätzlich Schätzungen zu Suchvolumen und Mitbewerbern, was bei grösseren Vorhaben hilfreich ist.
Wie viele Suchbegriffe sollte eine Seite abdecken?
Eine Seite sollte sich auf ein Hauptthema konzentrieren. Dazu passen meist ein Hauptbegriff und einige verwandte Formulierungen. Wer mit einer Seite zehn verschiedene Themen abdecken will, wird für keines richtig gefunden.
Soll ich die Begriffe meiner Mitbewerber übernehmen?
Ein Blick auf die Websites von Mitbewerbern kann Ideen liefern, welche Themen in Ihrer Branche gesucht werden. Kopieren Sie aber keine Texte, sondern beschreiben Sie Ihr eigenes Angebot in Ihren Worten. Was Sie von anderen unterscheidet, etwa Ihr Einzugsgebiet oder eine Spezialisierung, ist oft der bessere Suchbegriff.
Was bedeutet SEO überhaupt?
SEO steht für Suchmaschinenoptimierung: alle Massnahmen, damit eine Website bei passenden Suchanfragen gut gefunden wird. Eine kurze Erklärung finden Sie im Glossar unter SEO.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.
Quellen
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