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Modell-Atlas · KI und IT für konkrete Arbeitsaufgaben

Was kostet ein brauchbares KI-Bild tatsächlich?

Stand 10.10.2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Nicht der Preis pro Bild entscheidet, sondern der Preis pro verwendbarem Bild. Rechnen Sie die Gesamtkosten durch die Zahl der brauchbaren Ergebnisse, inklusive Fehlversuchen, Wiederholungen und nötiger Auflösung. Vergleichen Sie Anbieter anhand derselben Aufgabe und mit eigenen Tests.

Das Problem

Anbieter von KI-Bildern werben mit niedrigen Preisen pro Bild oder grossen Kontingenten. Im Vergleich sieht das gut aus. Wenn Sie dann aber arbeiten, erleben Sie: Das erste Bild passt nicht, das zweite hat verzerrte Hände, das dritte hat die falsche Farbe. Erst das siebte kommt in die engere Wahl.

Der Preis pro Bild ist damit nicht der Preis pro brauchbarem Bild. Je nach Aufgabe liegt der Faktor bei zwei, fünf oder mehr. Und die Anbieter unterscheiden sich stark darin, wie oft ein Versuch gelingt und was Zusatzleistungen wie höhere Auflösung kosten.

Hier lernen Sie eine einfache Rechnung, mit der Sie Angebote fair vergleichen. Sie brauchen dazu einen Taschenrechner und etwas Zeit zum Testen.

So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt

  1. Aufgabe definieren: Legen Sie eine typische Aufgabe fest, zum Beispiel «Titelbild für den Newsletter im Querformat, Illustration, freundlich». Diese Aufgabe stellen Sie allen Anbietern.
  2. Anforderungen notieren: Welche Auflösung, welches Format, welche Nutzungsrechte brauchen Sie? Siehe Bildqualität für Druck.
  3. Preislogik verstehen: Läuft die Abrechnung über Abo, Credits oder pro Bild? Notieren Sie die Regeln und das Datum. Siehe KI-Credits verstehen.
  4. Testlauf durchführen: Erzeugen Sie mit jedem Anbieter so viele Bilder, bis Sie eines für brauchbar halten. Notieren Sie die Anzahl der Versuche.
  5. Mehrfach wiederholen: Wiederholen Sie den Test mit mindestens drei verschiedenen Aufgaben. Einzelne Ergebnisse sind Zufall.
  6. Kosten pro Versuch rechnen: Wie viele Credits oder wie viel Geld kostet ein Versuch bei der gewünschten Auflösung?
  7. Kosten pro brauchbarem Bild rechnen: Multiplizieren Sie Kosten pro Versuch mit der durchschnittlichen Zahl der Versuche. Das ist Ihr Vergleichswert.
  8. Nebenkosten ergänzen: Rechnen Sie die eigene Zeit mit, die Sie für Korrekturen brauchen, sowie ein eventuelles Upscaling oder Nachbearbeiten.

Vorlage zum Kopieren

Mit dieser Tabelle rechnen Sie jeden Anbieter gleich durch. Die Zahlen tragen Sie nach Ihrem Test ein:

Anbieter: [Name]  Stand der Preisseite: [Datum]
Tarif / Preislogik: [z. B. Abo mit Credits]
Kosten pro Versuch (gewünschte Auflösung): [Betrag oder Credits]
Durchschnittliche Versuche bis zum brauchbaren Bild (aus mindestens 3 Tests): [Zahl]
Kosten pro brauchbarem Bild = Kosten pro Versuch × Versuche
Zusatzkosten (Upscaling, Nachbearbeitung, Zeit): [Betrag]
Gesamtkosten pro brauchbarem Bild: [Betrag]
Nutzungsrechte geprüft: [ja/nein]  Wasserzeichen: [ja/nein]

Dasselbe können Sie mit mehreren Anbietern nebeneinander machen. Wichtig ist, dass die Aufgabe immer dieselbe ist.

EinflussgrösseFolge für die Kosten
Trefferquoteje niedriger, desto mehr Versuche
Auflösunghohe Qualität kostet mehr
AufgabeSchrift, Hände und Szenen mit mehreren Personen scheitern öfter
Stilvorgabeein klarer Stil spart Versuche
BearbeitungNachbessern verbraucht weitere Versuche oder Zeit

Worauf Sie achten müssen

  • Zu kleine Stichprobe: Ein einziger Test sagt wenig. Ergebnisse streuen.
  • Veränderte Preise und Modelle: Anbieter verbessern ihre Modelle und ändern Tarife. Wiederholen Sie den Vergleich nach einigen Monaten.
  • Nutzungsrechte: Ein günstiges Angebot nützt wenig, wenn Sie die Bilder geschäftlich nicht verwenden dürfen. Siehe Kommerzielle Nutzung prüfen.
  • Wasserzeichen und Export: Gratis- und Basistarife exportieren teilweise in kleiner Auflösung oder mit Markierung, siehe Wasserzeichen und Export.
  • Eigene Zeit: Wer eine Stunde für ein Bild braucht, hat nichts gespart. Rechnen Sie Ihre Arbeitszeit grob mit.
  • Echte Fotos oder Stockbilder: Für manche Zwecke ist ein Stockbild günstiger. Vergleichen Sie, siehe KI-Bilder oder Stockfotos.

Eine Überlegung zur Qualität: Ein Bild, das «gerade noch geht», ist nicht dasselbe wie eines, auf das Sie stolz sind. Legen Sie vor dem Test fest, was für Sie brauchbar bedeutet. Zum Beispiel: keine sichtbaren Fehler, passender Stil, ausreichende Auflösung, kein Wasserzeichen. Diese Kriterien machen die Vergleiche objektiver und verhindern, dass Sie am Ende nach Sympathie entscheiden.

Und denken Sie an die Wiederholbarkeit. Wenn Sie regelmässig Bilder im gleichen Stil brauchen, sparen Sie mit einer guten, gespeicherten Beschreibung viele Versuche. Das senkt die Kosten pro brauchbarem Bild langfristig stärker als jeder Rabatt.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel: Die Geschäftsführerin eines Weinhandels in Schaffhausen braucht jeden Monat vier Titelbilder für den Newsletter und vergleicht zwei Bild-Angebote.

Vorher: Sie entscheidet nach dem Preis pro Bild auf der Seite. Angebot A erscheint halb so teuer wie Angebot B.

Nachher: Sie testet mit drei Aufgaben. Bei A braucht sie im Schnitt sechs Versuche pro brauchbarem Bild, bei B zwei. Dazu muss sie bei A häufiger nachbearbeiten. Rechnet sie alles zusammen, ist B deutlich günstiger. Sie wählt B und hält fest, dass sie den Vergleich in einem halben Jahr wiederholt.

So hilft Ihnen Alpasana

Wer KI-Bilder wirtschaftlich und mit guter Qualität einsetzen will, kann dies mit konkreten Aufgaben üben. Die Kurse KI und IT für konkrete Arbeitsaufgaben von absofort umfassen laut Beschreibung KI-Bilder, Video-Teaser sowie Praxisaufgaben und einen verifizierbaren Abschluss.

Häufige Fragen

Wie viele Versuche sind normal?

Das hängt von Aufgabe und Anbieter ab und lässt sich nicht pauschal sagen. Einfache Motive gelingen oft schneller, Szenen mit Personen und Schrift brauchen mehr. Messen Sie mit Ihren eigenen Aufgaben.

Spart ein klarer Prompt Geld?

Ja, eine genaue Beschreibung senkt oft die Zahl der Versuche. Hilfe bietet Bild-Prompt-Vorlage.

Lohnt sich ein höherer Tarif?

Wenn Sie viele Bilder brauchen und das Kontingent im kleineren Tarif nicht reicht, kann das sein. Rechnen Sie mit Ihrem Monatsbedarf.

Gibt es gute Gratisangebote?

Für Tests ja, für den geschäftlichen Einsatz oft mit Einschränkungen. Siehe Bild-KI kostenlos vergleichen.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

Quellen

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