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Coaching-Workbook: Mit KI alltagstaugliche Aufgaben verbinden
Kurz gesagt
Ein Coaching-Workbook enthält kurze, klare Aufgaben, die Klientinnen zwischen den Sitzungen im Alltag anwenden. Mit KI gliedern Sie Kapitel, Leitfragen und Aufgabenformate, den Inhalt prüfen und verantworten Sie selbst. Wichtig sind kleine Schritte, klare Grenzen und ein Hinweis, dass das Workbook kein Ersatz für Begleitung ist.
Das Problem
Ihre Klientinnen kommen mit guten Vorsätzen aus der Sitzung, und zwei Wochen später ist vieles vergessen. Sie möchten ihnen etwas mitgeben, das im Alltag trägt: ein Workbook mit Aufgaben, Fragen und Platz zum Notieren. Aber wie baut man es auf? Zu lang, und niemand arbeitet damit. Zu allgemein, und es berührt niemanden.
Ein gutes Workbook schliesst an reale Situationen an. Es fragt nicht «Was ist Ihr Lebenszweck?», sondern «Was war diese Woche ein Moment, in dem Sie sich anders verhalten wollten?» Die Aufgaben sind klein, dauern 10 bis 20 Minuten und führen zu einem konkreten Schritt. Das nennt man Praxistransfer: Das Gelernte wird im Alltag erprobt.
KI kann Ihnen helfen, Gliederung, Aufgabenformate und Formulierungen zu entwerfen. Die fachliche Qualität, die Passung zu Ihrer Methode und zu Ihrer Zielgruppe bestimmen Sie. Auch die Verantwortung für den Inhalt bleibt bei Ihnen.
So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt
- Thema und Zielgruppe eingrenzen: Ein Workbook, ein Thema, eine Zielgruppe. Zum Beispiel «Aufgaben priorisieren für Teamleitende». Vermeiden Sie «Alles für alle».
- Lernziele formulieren: Was können Nutzerinnen nach vier Wochen? Schreiben Sie drei konkrete Fähigkeiten auf.
- Aufbau planen: Vier bis sechs Kapitel mit je Einstieg, Aufgabe, Reflexion, nächstem Schritt. Planen Sie Aufwand pro Kapitel realistisch, etwa eine Woche.
- Aufgabenformate wählen: Beobachtung (eine Woche lang etwas notieren), Experiment (etwas Kleines ausprobieren), Reflexion (drei Fragen), Planung (ein nächster Schritt).
- Entwurf mit KI erzeugen: Nutzen Sie die Vorlage, um Aufgaben und Leitfragen zu entwerfen. Verlangen Sie kurze Texte und einfache Sprache.
- Überarbeiten und prüfen: Streichen Sie, was nicht zu Ihnen passt. Prüfen Sie jede Aussage auf Richtigkeit und jede Aufgabe auf Überforderung.
- Pilot mit wenigen Personen: Lassen Sie zwei bis drei Personen das Workbook durcharbeiten und fragen Sie, wo es hakt.
- Grenzen sichtbar machen: Ergänzen Sie eine Seite «Wann dieses Workbook nicht reicht» mit Hinweis auf persönliche Begleitung und Fachstellen.
| Aufgabenformat | Dauer | Beispiel |
|---|---|---|
| Beobachtung | 5 Minuten täglich | Notieren, wann Sie Aufgaben aufschieben |
| Experiment | 10 Minuten | Einmal eine Bitte klar formulieren |
| Reflexion | 15 Minuten | Drei Fragen zur Woche beantworten |
| Planung | 10 Minuten | Einen nächsten Schritt mit Termin festlegen |
Vorlage zum Kopieren
Ich bin Coach in der Schweiz und erstelle ein Workbook zum Thema [Thema]
für [Zielgruppe], das Klientinnen zwischen den Sitzungen nutzen.
Lernziele: [drei Ziele]. Dauer: vier Wochen, pro Woche ein Kapitel.
Aufgabe:
1. Entwirf pro Kapitel: einen kurzen Einstieg (höchstens 60 Wörter), eine
Alltagsaufgabe (10 bis 20 Minuten), drei Reflexionsfragen und einen
Satz zum nächsten Schritt.
2. Verwende einfache Sprache, Anrede «Sie», keine Fachbegriffe ohne Erklärung.
3. Gib pro Aufgabe an, wie lange sie dauert, und kennzeichne Aufgaben, die
emotional belasten könnten.
4. Füge eine Seite «Wann dieses Workbook nicht reicht» hinzu, mit Hinweis auf
persönliche Begleitung, Fachstellen und die Telefonnummer 143.
Keine Diagnosen, keine Heilversprechen, keine erfundenen Studien.Setzen Sie Thema und Zielgruppe ein. Prüfen Sie jede Aufgabe, ob sie zu Ihrer Methode passt.
Worauf Sie achten müssen
- Überforderung vermeiden: Zu viele Aufgaben oder zu persönliche Fragen schrecken ab. Weniger ist mehr. Kennzeichnen Sie belastende Aufgaben und bieten Sie Alternativen.
- Keine Heilversprechen: Ein Workbook ist kein Behandlungsprogramm. Formulieren Sie nüchtern, was es leisten kann.
- Urheberrecht: KI-Texte können Formulierungen fremder Autorinnen nahekommen. Eigene Methoden und Modelle Dritter müssen korrekt zitiert und lizenziert sein. Mehr dazu unter Arbeitsblätter und Urheberrecht.
- Fachliche Richtigkeit: KI kann Methoden falsch erklären oder erfinden. Verwenden Sie nur, was Sie selbst kennen und anwenden.
- Datenschutz: Klientinnen schreiben in ihr Workbook persönliche Dinge. Wenn es digital ist, klären Sie, wo die Daten liegen. Eine gedruckte Fassung ist unkritischer. Geben Sie ausgefüllte Workbooks nie in KI-Dienste.
- Sprache und Barrierefreiheit: Verwenden Sie einfache Sprache, gut lesbare Schrift und genug Platz zum Schreiben.
- Krisen: Wenn jemand durch Aufgaben aufgewühlt wird, soll er wissen, wohin. In der Schweiz erreicht man die Dargebotene Hand unter 143.
Wie Aufgaben zwischen den Sitzungen sinnvoll ausgewählt werden, steht unter Hausaufgaben im Coaching auswählen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel: Ein Coach in Lenzburg begleitet Teamleitende, die neu in ihre Rolle gekommen sind. Er verteilt bisher lose Blätter, die selten ausgefüllt werden.
Vorher: Die Blätter sind lang und theoretisch. Eine Teilnehmerin sagt, sie habe «keine Zeit für zehn Fragen am Abend».
Nachher: Mit der Vorlage entsteht ein Workbook mit vier Kapiteln: Aufgaben priorisieren, Erwartungen klären, Feedback geben, Rückschläge einordnen. Jedes Kapitel hat eine Aufgabe von höchstens 15 Minuten und drei Fragen. Der Coach streicht zwei Aufgaben, die zu persönlich wirken, und ergänzt eine Seite mit Grenzen. Ein Pilot mit drei Teilnehmenden zeigt, dass zwei Aufgaben unklar formuliert sind. Er passt sie an und gibt das Workbook als gedruckte Mappe ab.
So hilft Ihnen Alpasana
Klare Aufträge an die KI entscheiden darüber, wie brauchbar der Entwurf eines Workbooks ist. Der Kurs Prompt Engineering von absofort zeigt laut Beschreibung, wie man Aufgabe, Rolle, Kontext, Ziel und Ausgabeformat festlegt, Beispiele zur Steuerung einsetzt, komplexe Aufgaben schrittweise bearbeitet und Ergebnisse prüft. Der Datenschutz wird berücksichtigt. Es ist ein Online-Kurs mit Zertifikat, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.
Fachliche Coaching-Inhalte vermittelt der Kurs nicht. Dafür sind Ihre Ausbildung und Supervision zuständig.
Häufige Fragen
Wie lang sollte ein Workbook sein?
So kurz wie möglich. Für vier Wochen reichen oft vier bis sechs Kapitel mit je einer Aufgabe. Entscheidend ist, dass es genutzt wird.
Darf ich ein Workbook verkaufen?
Ja, wenn die Inhalte von Ihnen stammen oder korrekt lizenziert sind. Klären Sie Urheberrecht, Mehrwertsteuer und Versicherung, und lassen Sie Texte zu Gesundheitsthemen besonders sorgfältig prüfen.
Kann die KI personalisierte Workbooks für Klientinnen erstellen?
Das würde bedeuten, persönliche Informationen einzugeben. Das ist in öffentlichen KI-Diensten nicht zu empfehlen. Schreiben Sie individuelle Aufgaben selbst oder nutzen Sie allgemeine Formate.
Wie unterscheidet sich ein Workbook von einem Selbstlernkurs?
Ein Workbook begleitet das Coaching, ein Selbstlernkurs ist ein eigenständiges Angebot. Siehe Selbstlernkurs als Coach.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.
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