Berufe im Wandel · Swiss Jobrollen Check
Welche Berufe gibt es in der Schweiz? Übersicht finden
Kurz gesagt
Eine verlässliche Gesamtübersicht der Schweizer Berufe finden Sie bei den Berufsberatungsstellen und auf dem Portal berufsberatung.ch, ergänzt durch Informationen des SBFI. Ordnen Sie Berufe nach Berufsfeldern und Bildungsweg (Lehre, höhere Berufsbildung, Fachhochschule), statt lange Listen durchzulesen.
Das Problem
Sie möchten wissen, welche Berufe es in der Schweiz gibt, vielleicht für sich selbst, vielleicht für Ihr Kind. Eine Suche im Internet bringt Hunderte Seiten: Listen von A bis Z, «Top-Berufe», Rankings, Werbung von Schulen. Es fehlt eine Übersicht, die vollständig, aktuell und verlässlich ist.
Dazu kommt, dass es in der Schweiz mehrere Ebenen gibt. Die Berufsbildung kennt Berufe mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) und eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ), danach die höhere Berufsbildung mit eidgenössischen Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen sowie höheren Fachschulen (HF). Daneben gibt es Fachhochschulen, Universitäten und viele Berufe ohne geregelte Ausbildung. Wer «alle Berufe» sucht, meint meist eine Mischung davon.
Hilfreich ist, mit einer offiziellen Quelle zu beginnen, Berufe nach Feldern zu ordnen und sich dann auf wenige zu konzentrieren, die zu den eigenen Interessen passen. Eine vollständige Liste durchzulesen lohnt sich meist nicht.
So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt
- Beginnen Sie bei der offiziellen Quelle. Das Portal berufsberatung.ch bietet ein Verzeichnis der Berufe und Bildungsgänge. Die kantonalen Berufs- und Laufbahnberatungen betreiben es gemeinsam. Das SBFI veröffentlicht Informationen zur Berufsbildung.
- Wählen Sie ein Berufsfeld. Statt einzelner Berufe starten Sie mit Feldern wie Gesundheit, Technik, Bau, Büro und Verwaltung, Handel, Gastronomie, Gestaltung, Natur. Lassen Sie sich von der KI Felder erklären, mit je drei bis fünf Beispielberufen.
- Prüfen Sie den Bildungsweg. Fragen Sie bei jedem Beruf: Wie lange dauert die Ausbildung? Welcher Abschluss? Was kommt danach (Weiterbildung, Berufsmaturität, Fachhochschule)?
- Beschreiben Sie Ihre Interessen für die KI. Nennen Sie, was Sie gern tun (zum Beispiel mit Händen arbeiten, mit Menschen, mit Zahlen) und was nicht. Bitten Sie die KI, Berufsfelder zu nennen, die dazu passen könnten. Das sind Ideen, keine Empfehlung.
- Prüfen Sie jeden Vorschlag. Suchen Sie den Beruf im offiziellen Verzeichnis und lesen Sie die Beschreibung. Stimmt sie mit dem überein, was die KI gesagt hat?
- Reduzieren Sie auf drei bis fünf Berufe. Notieren Sie Gründe dafür und dagegen. Mehr als fünf überfordert.
- Testen Sie im Alltag. Sprechen Sie mit Personen aus dem Beruf, machen Sie Schnuppertage oder besuchen Sie ein Berufsinformationszentrum (BIZ).

| Ebene | Beispiel für den Abschluss | Typischer Weg |
|---|---|---|
| Grundbildung | EBA, EFZ | Berufslehre |
| Höhere Berufsbildung | Berufsprüfung, höhere Fachprüfung, HF | Nach der Lehre mit Berufserfahrung |
| Hochschule | Fachhochschule, Universität | Berufsmaturität oder gymnasiale Matura |
| Ohne geregelte Ausbildung | Je nach Tätigkeit | Einarbeitung, Kurse |
Vorlage zum Kopieren
Dieser Prompt hilft, Berufsfelder zu sortieren. Er enthält keine persönlichen Daten.
Ich suche Berufe in der Schweiz. Meine Interessen: [Interesse 1], [Interesse 2], [Interesse 3]. Was ich nicht möchte: [z. B. Schichtarbeit, viel Sitzen].
Mein bisheriger Bildungsstand: [z. B. obligatorische Schule, EFZ, Matura].
1. Nenne sechs Berufsfelder, die dazu passen könnten, mit je drei Beispielberufen und dem üblichen Bildungsweg in der Schweiz (EBA, EFZ, höhere Berufsbildung, Fachhochschule).
2. Weise bei jedem Vorschlag darauf hin, dass ich ihn im offiziellen Verzeichnis berufsberatung.ch prüfen soll.
3. Nenne fünf Fragen, die ich vor einer Entscheidung klären sollte.
Nenne keine Löhne oder Statistiken, wenn du sie nicht sicher belegen kannst.Prüfen Sie jede Angabe im offiziellen Verzeichnis, bevor Sie sich festlegen.
Worauf Sie achten müssen
- Die KI kann Berufsbezeichnungen und Bildungswege verwechseln oder veraltete Angaben machen. Das offizielle Verzeichnis gilt.
- Kantone regeln vieles unterschiedlich, etwa Beratungsangebote und Finanzierung. Prüfen Sie die Angaben Ihres Kantons.
- Rankings und «Top-Berufe» sagen wenig über Eignung. Wichtig sind Interessen, Fähigkeiten und Arbeitsbedingungen.
- Achten Sie bei privaten Anbietern von Berufstests auf Transparenz und Kosten. Offizielle Beratungen sind für Jugendliche und oft auch für Erwachsene günstig oder kostenlos, je nach Kanton.
- Berufe ohne geregelte Ausbildung können unterschiedliche Anforderungen und Anerkennung haben. Informieren Sie sich im Einzelfall.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel: Ein Vater in Winterthur möchte mit seiner Tochter, die im nächsten Jahr die Schule beendet, Berufe anschauen. Sie finden zuerst eine lange Liste im Internet und verlieren den Überblick. Sie wechseln zum Portal berufsberatung.ch und wählen drei Felder: Gesundheit, Gestaltung, Technik.
Mit KI lassen sie sich pro Feld drei Berufe erklären und prüfen diese im offiziellen Verzeichnis. Die Tochter wählt vier Berufe für Schnuppertage aus. Beim Termin im Berufsinformationszentrum fragt sie gezielt nach den Bildungswegen.
So hilft Ihnen Alpasana
Für eine erste Orientierung zu Ihren Interessen und Stärken können Sie den Swiss Jobrollen Check nutzen. Der Check umfasst 64 Fragen zu Interessen, Arbeitsweise, Stärken, Umfeld und Werten und gleicht sie mit über 1800 Schweizer Berufen ab. Er bezieht Bildungswege wie EBA, EFZ, Berufsmaturität, HF und FH ein. Laut Quelle ist er in 14 Sprachen verfügbar. Der Check ist kostenlos.
Er liefert Anregungen und ersetzt nicht das offizielle Verzeichnis oder ein persönliches Beratungsgespräch.
Häufige Fragen
Wie viele Berufe gibt es in der Schweiz?
Die Zahl hängt davon ab, wie man zählt: nur Berufe mit geregelter Ausbildung oder auch Berufe ohne Ausbildung, mit oder ohne Spezialisierungen. Nutzen Sie das offizielle Verzeichnis für den aktuellen Stand.
Sind alle Berufe im Verzeichnis gleich gefragt?
Nein. Das Verzeichnis beschreibt Berufe, sagt aber nichts über die aktuelle Nachfrage. Dafür dienen Arbeitsmarktinformationen, zum Beispiel vom SECO.
Wer berät mich persönlich?
Die kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen. Jugendliche finden sie meist im BIZ. Für Erwachsene gibt es Laufbahnberatung, teils mit Kosten.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.
Quellen
Weiterlesen in der Galaxie
- Welche Berufe gibt es in der Schweiz? Verzeichnis nutzenWelche Berufe gibt es in der Schweiz? Finden Sie schnell im offiziellen Berufsverzeichnis Ausbildungswege, Anforderungen und Berufe von A bis Z.
- Welche Berufe gibt es in der Schweiz?Welche Berufe gibt es in der Schweiz? Suchen Sie im Berufsverzeichnis nach Interessen, Berufsfeld und Bildungsstufe, um passende Berufe zu finden.
- Neue Berufe in der Schweiz: Lehrberufe verstehenNeue Berufe in der Schweiz: Verstehen Sie, wie Lehrberufe und Bildungsgänge entstehen, wer sie festlegt und wo Sie Reformen verlässlich finden.
- Neue Berufe in der Schweiz: Reformen erkennenNeue Berufe in der Schweiz: Erkennen Sie neue und reformierte Berufe und finden Sie verlässliche Angaben beim SBFI und im Berufsverzeichnis.
- In welchen Berufen gibt es Fachkräftemangel?In welchen Berufen gibt es Fachkräftemangel? Prüfen Sie Branchen mit Bedarf in der Schweiz und ordnen Sie Region und Qualifikation für Ihre Berufswahl.
- Welche KI-Jobs gibt es? Rollen im ÜberblickWelche KI-Jobs gibt es? Entdecken Sie Rollen von Entwicklung und Daten bis Einführung, Kontrolle und Recht sowie typische Voraussetzungen dazu.