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Mit KI einen verständlichen Website-Entwurf vorbereiten
Kurz gesagt
Beschreiben Sie Ziel, Zielgruppe und die wichtigsten Seiten, lassen Sie sich von der KI einen Seitenaufbau und Entwurfstexte vorschlagen und prüfen Sie diese anhand echter Besucherfragen. Der Entwurf ist eine Diskussionsgrundlage für Ihr Webteam, kein fertiges Produkt.
Das Problem
Ihre Website ist veraltet, oder Sie bauen die erste. Die Frage «Wie soll sie aussehen?» lässt sich nicht aus dem Stegreif beantworten. Webagenturen verlangen ein Briefing, doch Sie wissen nicht, was hineingehört. Und wenn Sie mit leerem Blatt vor dem Bildschirm sitzen, ist die Gefahr gross, dass die Seite später nach Ihren Wünschen, aber nicht nach den Bedürfnissen der Besucher aufgebaut ist.
KI kann die Vorbereitung erleichtern: Sie schlägt einen Seitenaufbau vor, formuliert erste Texte, entwirft Kopfzeilen und beschreibt Bildideen. Das ersetzt keine Webentwicklung, aber ein gutes Briefing, das Zeit und Geld spart.
Wichtig ist, dass der Entwurf von Besucherfragen ausgeht und nicht von Ihrer Firmengeschichte. Die Angaben beziehen sich auf den Stand Oktober 2026. Werkzeuge ändern sich rasch.
So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt
- Ziel der Website festlegen. Was soll die Website bewirken: Anfragen, Termine, Bestellungen, Information? Wählen Sie ein Hauptziel. Das bestimmt Aufbau und Gewichtung.
- Besucherfragen sammeln. Notieren Sie die zehn häufigsten Fragen, die Kundinnen am Telefon stellen. Sie sind der Kern der Inhalte.
- Angebot und Beweise sammeln. Welche Leistungen, Referenzen, Zertifikate, Öffnungszeiten und Kontaktwege gibt es? Sammeln Sie nur Fakten, die stimmen.
- Seitenaufbau vorschlagen lassen. Nutzen Sie die Vorlage unten. Lassen Sie eine Seitenstruktur mit Zweck pro Seite erstellen.
- Startseite skizzieren. Bitten Sie um eine Abfolge von Abschnitten: Aussage, Nutzen, Angebot, Beweis, nächster Schritt. Prüfen Sie, ob ein Besucher innerhalb von Sekunden versteht, was Sie anbieten und was er tun kann.
- Texte als Entwurf erzeugen. Lassen Sie Überschriften und kurze Texte entwerfen, aber nur auf Basis Ihrer Fakten. Passen Sie Sprache und Ton an.
- Barrierefreiheit und Mobilgeräte bedenken. Prüfen Sie Lesbarkeit, Kontrast und Bedienbarkeit auf dem Handy. Siehe Design und Barrierefreiheit.
- Mit dem Webteam besprechen. Geben Sie das Briefing an Ihre Webentwicklerin oder Agentur und besprechen Sie Machbarkeit, Kosten und Zeitplan. Ein Entwurf der KI ist eine Gesprächsgrundlage.

Vorlage zum Kopieren
Bereite ein Website-Briefing vor. Verwende nur die folgenden Angaben und erfinde keine Fakten.
Betrieb: [Name, Branche, Region]
Hauptziel der Website: [z. B. Anfragen für Offerten, Terminbuchung]
Zielgruppen: [z. B. Privatkundschaft, Gemeinden, Unternehmen]
Angebot: [Leistungen in Stichworten]
Häufige Kundenfragen: [Liste von fünf bis zehn Fragen]
Beweise: [z. B. Referenzen, Zertifikate, Jahre Erfahrung – nur wahre Angaben]
Kontakt und Öffnungszeiten: [Angaben]
Tonalität: [z. B. freundlich, sachlich, regional]
Bestehende Elemente: [Logo, Farben, Schrift]
Erstelle:
1. Einen Seitenaufbau (Navigation, maximal 7 Hauptseiten) mit je einem Satz Zweck.
2. Für die Startseite eine Abfolge von Abschnitten mit Überschriftsvorschlägen.
3. Pro Hauptseite die Fragen, die sie beantworten muss.
4. Eine Liste von Inhalten, die ich noch liefern muss (Fotos, Texte, Belege).
5. Fünf Fragen, die ich vor der Beauftragung klären sollte (Hosting, Pflege, Barrierefreiheit, Datenschutz, Kosten).
Schreibe einfach, in Schweizer Rechtschreibung.Ergänzen Sie Ihre Angaben. Das Ergebnis geben Sie zusammen mit Ihrem Logo und Ihren Farben der Agentur.
| Baustein | Frage |
|---|---|
| Startseite | Versteht man in fünf Sekunden, was angeboten wird? |
| Leistungen | Beantworten sie die häufigsten Kundenfragen? |
| Beweise | Sind Referenzen und Zahlen wahr und belegbar? |
| Kontakt | Ist der nächste Schritt klar und einfach? |
| Mobile Ansicht | Funktioniert alles auf dem Handy? |
Worauf Sie achten müssen
- Erfundene Inhalte: KI ergänzt gern Referenzen, Zahlen und Auszeichnungen, die es nicht gibt. Prüfen Sie jede Aussage. Unwahre Angaben sind rechtlich riskant.
- Rechtliche Pflichten: Eine Website braucht je nach Angebot ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und gegebenenfalls Preisangaben. Klären Sie das mit Ihrem Webteam oder einer Fachperson.
- Texte aus der KI: Sie klingen oft allgemein und austauschbar. Ergänzen Sie konkrete Beispiele aus Ihrem Betrieb.
- Bilder: KI-Bilder von Personen, Teams oder Produkten können täuschen. Verwenden Sie echte Fotos, wo Echtheit zählt.
- Barrierefreiheit: Kontrast, Schriftgrösse, Tastaturbedienung und Alternativtexte gehören von Anfang an dazu.
- Datenschutz: Externe Schriften, Karten und Videos können Daten an Dritte übertragen. Besprechen Sie das mit dem Webteam.
- Nicht allein entscheiden: Ein KI-Entwurf ersetzt keine Nutzertests. Zeigen Sie den Aufbau drei Personen aus der Zielgruppe.
- Betrieb nach dem Start: Planen Sie Pflege, Updates und Inhalte nach dem Start ein.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel: Ein Malerbetrieb in Zofingen mit zwölf Mitarbeitenden möchte eine neue Website. Die alte listet auf der Startseite die Firmengeschichte seit 1962, aber kaum, was Kundinnen wissen wollen: Preisbeispiele, Ablauf, Terminvereinbarung.
Vorher: Ein Briefing aus drei Sätzen, das die Agentur zurückweist. Nachher: Der Inhaber sammelt zehn Kundenfragen, füllt die Vorlage aus und erhält einen Seitenaufbau mit fünf Hauptseiten und einer Startseite, die Nutzen, Leistungen, Ablauf und Kontakt zeigt. Er streicht erfundene Auszeichnungen aus den Textvorschlägen und liefert echte Fotos. Mit diesem Briefing erhält er von der Agentur ein konkretes Angebot.
So hilft Ihnen Alpasana
Wenn aus dem Entwurf eine Website werden soll, begleitet die KI-Beratung und digitale Transformation der Alpasana GmbH nach Leistungsbeschreibung die Entwicklung von Websites und Web-Apps mit Struktur, UX/UI, Umsetzung, Go-Live und Betreuung sowie Content- und Kampagnenstrategie mit SEO/SEM. Projekte werden individuell offeriert.
Häufige Fragen
Kann die KI die ganze Website bauen?
Einzelne Werkzeuge erzeugen Seiten und Code. Für Geschäftswebsites braucht es zusätzlich Struktur, Barrierefreiheit, Datenschutz, Betrieb und Pflege. Nutzen Sie solche Werkzeuge als Entwurfshilfe und besprechen Sie den Einsatz mit Fachleuten.
Wie viele Seiten braucht eine kleine Firmenwebsite?
Meist wenige: Start, Leistungen, Über uns, Kontakt und vielleicht Referenzen oder FAQ. Wichtiger als die Zahl ist, dass jede Seite eine klare Aufgabe hat. Ergänzen Sie nur, wenn Besucher danach fragen.
Was gehört in ein gutes Website-Briefing?
Ziel, Zielgruppen, Angebot, Fragen der Kundschaft, Beweise, Tonalität, bestehende Gestaltung, gewünschte Funktionen, Zeitplan und Budgetrahmen. Je konkreter, desto genauer lässt sich ein Angebot erstellen.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.
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