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KI im Unternehmen · KI-Beratung und digitale Transformation

Macht KI die Arbeit leichter? Vorlage für eine Teamumfrage

Stand 10.10.2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Fragen Sie Ihr Team direkt, am besten anonym und kurz: Was entlastet, was kostet zusätzliche Zeit, was verunsichert? Eine Umfrage mit acht bis zehn Fragen alle drei Monate zeigt früh, ob KI die Arbeit wirklich leichter macht oder neuen Druck erzeugt.

Das Problem

Sie haben KI eingeführt, damit Ihr Team entlastet wird. Die Zahlen zeigen vielleicht kürzere Bearbeitungszeiten. Aber im Büro hören Sie Seufzer: Man müsse alles nochmals prüfen, die Antworten seien oft unbrauchbar, und überhaupt werde nun mehr Tempo erwartet. Stimmt das Bild, das die Zahlen zeichnen, mit dem überein, was Ihr Team erlebt?

Zeitersparnis und Zufriedenheit sind nicht dasselbe. Wenn KI Aufgaben beschleunigt, aber mehr Kontrolle, mehr Druck oder mehr Unsicherheit erzeugt, fühlen sich Menschen nicht entlastet. Umgekehrt kann KI Arbeit angenehmer machen, auch wenn die Zeitersparnis gering ist.

Eine kurze Umfrage zeigt, wie das Team die Veränderung erlebt. Sie ist unkompliziert, wenn sie ehrlich, anonym und folgenreich ist: Das Team muss sehen, dass seine Antworten etwas bewirken.

So lösen Sie es mit KI – Schritt für Schritt

  1. Ziel der Umfrage klären. Was möchten Sie wissen: Entlastung, Qualität der Arbeit, Belastung, Unsicherheit, Schulungsbedarf? Wählen Sie drei bis vier Themen. Zu viel auf einmal ermüdet.
  1. Teilnehmende und Rahmen festlegen. Wer wird befragt? Wie viele Personen sind es? Bei sehr kleinen Teams, etwa unter fünf, ist Anonymität schwer. Kündigen Sie offen an, dass die Auswertung nur gesammelt erfolgt.
  1. Fragen auswählen. Mischen Sie Fragen mit Skala von 1 bis 5 («Die KI entlastet mich bei meinen Aufgaben») mit zwei bis drei offenen Fragen («Was wünschen Sie sich?»). Insgesamt acht bis zehn Fragen, Dauer maximal fünf Minuten.
  1. Neutral formulieren. Vermeiden Sie Suggestivfragen wie «Wie sehr hilft Ihnen die KI?». Besser: «Wie hat sich Ihre Arbeitsbelastung durch die KI verändert?» mit Antworten von «deutlich gesunken» bis «deutlich gestiegen».
  1. Mit KI den Fragebogen entwerfen. Öffnen Sie einen erlaubten KI-Assistenten, also ein Programm, dem Sie schriftlich Aufgaben geben. Mit der Vorlage unten lassen Sie sich einen Fragebogen erstellen. Lesen Sie jede Frage kritisch und kürzen Sie, was nicht nötig ist.
  1. Anonym durchführen. Nutzen Sie ein Formular ohne Namen oder einen Papierbogen mit Urne. Sagen Sie, bis wann die Umfrage läuft und wann Sie die Ergebnisse vorstellen. Erinnern Sie freundlich ein Mal.
  1. Ergebnisse gemeinsam besprechen. Zeigen Sie die gesammelten Resultate im Team, auch unangenehme. Bitten Sie um Vorschläge. Antworten, die nie besprochen werden, zerstören das Vertrauen. Mehr zu Sorgen im Team: Angst um den Arbeitsplatz ernst nehmen.
  1. Massnahmen beschliessen und wiederholen. Wählen Sie ein bis drei Verbesserungen, zum Beispiel mehr Übungszeit, klarere Regeln oder weniger Prüfaufwand durch bessere Anweisungen. Wiederholen Sie die Umfrage nach drei bis sechs Monaten, mit denselben Fragen, damit Sie Veränderungen sehen.
ThemaBeispielfrageAntwortform
EntlastungDie KI nimmt mir Routinearbeit ab.Skala 1 bis 5
ArbeitsqualitätMeine Arbeitsergebnisse sind besser geworden.Skala 1 bis 5
BelastungDer Prüfaufwand für KI-Ergebnisse belastet mich.Skala 1 bis 5
UnsicherheitIch weiss, was ich mit KI darf und was nicht.Skala 1 bis 5
WünscheWas würde Ihnen die Arbeit mit KI erleichtern?Freitext

Vorlage zum Kopieren

Ich möchte eine kurze, anonyme Teamumfrage zur KI-Nutzung erstellen.
Betrieb: [Branche, Anzahl Mitarbeitende].
Seit wann KI im Einsatz: [z. B. seit drei Monaten].
Wofür sie genutzt wird: [Aufgaben in Stichworten].
Themen der Umfrage: [Entlastung, Arbeitsqualität, Belastung, Unsicherheit, Wünsche].
Bitte erstelle mir:
1. einen Fragebogen mit acht bis zehn Fragen (Skala 1 bis 5 und zwei offene Fragen), neutral und ohne Suggestion formuliert,
2. einen kurzen Einladungstext, der erklärt, dass die Umfrage anonym ist und was mit den Ergebnissen geschieht,
3. eine Anleitung, wie ich die Ergebnisse zusammenfasse, ohne einzelne Personen erkennbar zu machen.
Verwende einfache Sprache und die Anrede «Sie». Erfinde keine Ergebnisse.

Setzen Sie die Platzhalter ein und lassen Sie die KI keine Namen oder Antworten echter Personen sehen.

Worauf Sie achten müssen

  • Anonymität wirklich gewährleisten. In kleinen Teams lassen sich Antworten leicht zuordnen. Fassen Sie Freitexte zusammen und fragen Sie nicht nach Alter, Funktion oder Abteilung, wenn dadurch Personen erkennbar werden.
  • Datenschutz. Umfragedaten können Personendaten sein. Bewahren Sie sie geschützt auf und löschen Sie die Rohdaten nach der Auswertung. Rechtliche Fragen klärt eine Fachperson im Einzelfall.
  • Antworten ernst nehmen. Wer kritische Rückmeldungen erhält und nichts tut, verliert Vertrauen. Auch kleine, sichtbare Schritte zählen.
  • Keine Wunschantworten erzwingen. Fragen Sie nicht nach «Zufriedenheit mit der Einführung», wenn Kritik unerwünscht wirkt. Kündigen Sie ausdrücklich an, dass negative Antworten wertvoll sind.
  • KI sieht keine Rohdaten. Fügen Sie nur zusammengefasste Ergebnisse ein, nicht einzelne Antwortbögen. Siehe auch Überforderung vermeiden.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein erfundenes Beispiel: In einer Gemeindeverwaltung im Aargau nutzt das Team seit einem Vierteljahr KI für Protokolle. Frau Müller aus der Leitung Administration führt mit der Vorlage eine anonyme Umfrage mit neun Fragen durch. Zehn von zwölf Personen antworten.

Das Ergebnis: Die Mehrheit findet die Entwürfe hilfreich, aber viele klagen, dass das Prüfen von Namen und Beschlüssen zeitaufwendig sei. Das Team beschliesst, die Anweisung zu verbessern und Namen nur aus der Teilnehmerliste zu übernehmen. Nach drei Monaten zeigt die Wiederholung deutlich weniger Belastung beim Prüfen.

So hilft Ihnen Alpasana

Die KI-Weiterbildung für Unternehmen von absofort bietet Online-Weiterbildung von Grundlagen bis zum Executive-Diplomlehrgang, mit Praxisbezug, Datenschutz als Lerninhalt und Lernen im eigenen Tempo. Für Firmenlösungen und Teambuchungen gibt es eine Kontaktmöglichkeit.

Wenn die Umfrage zeigt, dass Unsicherheit und fehlende Routine belasten, kann eine Weiterbildung helfen. Eine Garantie für Zufriedenheit ist damit nicht verbunden.

Häufige Fragen

Wie oft soll ich das Team befragen?

Zu Beginn nach etwa drei Monaten, danach ein- bis zweimal pro Jahr. Zu häufige Umfragen ermüden.

Was, wenn niemand antwortet?

Das kann an fehlendem Vertrauen, Zeitmangel oder unklarem Nutzen liegen. Erklären Sie Sinn und Anonymität nochmals und halten Sie die Umfrage kurz.

Darf ich nach Namen fragen?

Besser nicht. Anonyme Antworten sind ehrlicher. Wenn Sie persönliche Gespräche wünschen, bieten Sie diese zusätzlich an.

Wie gehe ich mit harter Kritik um?

Danken Sie, fragen Sie nach Beispielen und suchen Sie gemeinsam Lösungen. Hilfreich ist eine offene Fehlerkultur im Team.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

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