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Sternenstaub – Glossar · Begriff · KI-Beratung und digitale Transformation

Low-Code

Stand 10.10.2026 · 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Low-Code ist eine Art, Anwendungen mit vorgefertigten Bausteinen und Oberflächen zu bauen, sodass nur wenig Programmcode nötig ist. Es eignet sich für einfache interne Abläufe und Formulare. Für komplexe oder sicherheitskritische Software bleiben Fachleute wichtig.

Definition

Low-Code bezeichnet Plattformen, auf denen man Anwendungen überwiegend per Mausklick zusammensetzt. Man zieht Bausteine wie Formularfelder, Tabellen und Abläufe in eine Oberfläche und verbindet sie. Nur dort, wo es Besonderes braucht, schreibt man ein wenig Programmcode.

Verwandt ist No-Code: Dort kommt man ganz ohne Code aus, dafür sind die Möglichkeiten oft enger. Beide Begriffe sind fliessend, und Anbieter verwenden sie unterschiedlich.

Einfach erklärt

Stellen Sie sich Möbel aus dem Baukasten vor. Sie müssen keine Bretter sägen, sondern setzen fertige Teile zusammen. Für ein Regal ist das ideal. Möchten Sie ein massgefertigtes Möbel für eine schiefe Dachschräge, brauchen Sie die Schreinerin.

Mit KI kommt eine weitere Hilfe hinzu: Man beschreibt in normaler Sprache, was die Anwendung können soll, und das Werkzeug baut einen Entwurf. Das ersetzt Planung und Prüfung nicht.

AufgabeEignung
Internes Anfrageformular mit FreigabeGut geeignet
Einfache Liste mit StatusanzeigeGut geeignet
Anbindung an die BuchhaltungssoftwareMit Vorsicht, je nach Schnittstelle
Software mit sensiblen PersonendatenNur mit Sicherheitsprüfung
Komplexe, stark ausgelastete SystemeEher individuelle Entwicklung

Beispiel

Ein Beispiel: Ein Verein in der Region Aarau führt Mitgliederanfragen bisher per E-Mail und Excel. Ein Vorstandsmitglied baut mit einer Low-Code-Plattform ein einfaches Formular mit automatischer Benachrichtigung. Vorher legt es fest, wer welche Daten sehen darf, und testet mit erfundenen Beispieldaten. Für spätere Erweiterungen weiss der Verein, wer die Lösung betreut, siehe Lösung an die IT übergeben.

Nicht verwechseln

Low-Code ist nicht dasselbe wie KI-generierter Code («Vibe Coding»), bei dem eine KI den Programmcode schreibt. Es ist auch keine Garantie für Sicherheit: Wer eine Plattform nutzt, bleibt für die Daten verantwortlich und bindet sich oft an einen Anbieter. Wann welcher Ansatz passt, steht in No-Code, Low-Code oder KI-Code.

So hilft Ihnen Alpasana

Bei digitalen Abläufen unterstützt Alpasana mit KI-Beratung und digitaler Transformation. Laut Beschreibung gehören dazu das Verbessern von Geschäftsprozessen, die Entwicklung von digitalen Workflows und Automatisierungen sowie Websites und Web-Apps. Welcher Ansatz für Ihr Vorhaben passt, klärt ein Gespräch; Projekte werden individuell offeriert.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

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