Sternenstaub – Glossar · Begriff · KI-Beratung und digitale Transformation
Low-Code
Kurz gesagt
Low-Code ist eine Art, Anwendungen mit vorgefertigten Bausteinen und Oberflächen zu bauen, sodass nur wenig Programmcode nötig ist. Es eignet sich für einfache interne Abläufe und Formulare. Für komplexe oder sicherheitskritische Software bleiben Fachleute wichtig.
Definition
Low-Code bezeichnet Plattformen, auf denen man Anwendungen überwiegend per Mausklick zusammensetzt. Man zieht Bausteine wie Formularfelder, Tabellen und Abläufe in eine Oberfläche und verbindet sie. Nur dort, wo es Besonderes braucht, schreibt man ein wenig Programmcode.
Verwandt ist No-Code: Dort kommt man ganz ohne Code aus, dafür sind die Möglichkeiten oft enger. Beide Begriffe sind fliessend, und Anbieter verwenden sie unterschiedlich.
Einfach erklärt
Stellen Sie sich Möbel aus dem Baukasten vor. Sie müssen keine Bretter sägen, sondern setzen fertige Teile zusammen. Für ein Regal ist das ideal. Möchten Sie ein massgefertigtes Möbel für eine schiefe Dachschräge, brauchen Sie die Schreinerin.
Mit KI kommt eine weitere Hilfe hinzu: Man beschreibt in normaler Sprache, was die Anwendung können soll, und das Werkzeug baut einen Entwurf. Das ersetzt Planung und Prüfung nicht.
| Aufgabe | Eignung |
|---|---|
| Internes Anfrageformular mit Freigabe | Gut geeignet |
| Einfache Liste mit Statusanzeige | Gut geeignet |
| Anbindung an die Buchhaltungssoftware | Mit Vorsicht, je nach Schnittstelle |
| Software mit sensiblen Personendaten | Nur mit Sicherheitsprüfung |
| Komplexe, stark ausgelastete Systeme | Eher individuelle Entwicklung |
Beispiel
Ein Beispiel: Ein Verein in der Region Aarau führt Mitgliederanfragen bisher per E-Mail und Excel. Ein Vorstandsmitglied baut mit einer Low-Code-Plattform ein einfaches Formular mit automatischer Benachrichtigung. Vorher legt es fest, wer welche Daten sehen darf, und testet mit erfundenen Beispieldaten. Für spätere Erweiterungen weiss der Verein, wer die Lösung betreut, siehe Lösung an die IT übergeben.
Nicht verwechseln
Low-Code ist nicht dasselbe wie KI-generierter Code («Vibe Coding»), bei dem eine KI den Programmcode schreibt. Es ist auch keine Garantie für Sicherheit: Wer eine Plattform nutzt, bleibt für die Daten verantwortlich und bindet sich oft an einen Anbieter. Wann welcher Ansatz passt, steht in No-Code, Low-Code oder KI-Code.
So hilft Ihnen Alpasana
Bei digitalen Abläufen unterstützt Alpasana mit KI-Beratung und digitaler Transformation. Laut Beschreibung gehören dazu das Verbessern von Geschäftsprozessen, die Entwicklung von digitalen Workflows und Automatisierungen sowie Websites und Web-Apps. Welcher Ansatz für Ihr Vorhaben passt, klärt ein Gespräch; Projekte werden individuell offeriert.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.
Weiterlesen in der Galaxie
- No-CodeWas ist No-Code? Digitale Abläufe ohne Programmieren zusammenstellen: einfach erklärt, mit Beispiel aus dem Büro, Grenzen und Hinweisen zu Daten und Verantwortung.
- No-Code, Low-Code oder KI-Code: Was passt zu meiner Idee?No Code, Low Code oder KI-Code: Vergleich mit Programmieraufwand, Anpassbarkeit und Pflege, damit Sie die passende Methode für Ihr Werkzeug wählen.
- No-Code oder Low-Code: Was ist der Unterschied?No Code oder Low Code: Unterschiede bei App-Entwicklung, Anpassbarkeit und Programmierwissen, mit Vergleichstabelle und Schritten zur Werkzeugwahl.
- WorkflowWas ist ein Workflow mit KI? Einfach erklärt, wie einzelne Arbeitsschritte zu einem verlässlichen Ablauf verbunden werden und wo ein Mensch prüfen muss.