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Sternenstaub – Glossar · Begriff · KI-Weiterbildung für Unternehmen

Cloud-KI

Stand 10.10.2026 · 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Bei Cloud-KI läuft die künstliche Intelligenz auf den Rechnern des Anbieters, nicht auf Ihrem Computer. Ihre Eingaben werden dafür über das Internet an diese Rechner geschickt und dort verarbeitet. Wo genau, wie lange und unter welchen Bedingungen, steht in den Vertragsunterlagen des Anbieters.

Definition

Mit Cloud meint man Rechenzentren, auf deren Leistung man über das Internet zugreift. Cloud-KI heisst: Das KI-Modell läuft in so einem Rechenzentrum des Anbieters. Wenn Sie in Ihrem Browser mit einem Chatbot schreiben, wandert Ihr Text über das Internet dorthin, wird berechnet, und die Antwort kommt zurück.

Fast alle bekannten KI-Dienste im Alltag funktionieren so. Der Grund: Grosse Modelle brauchen sehr leistungsfähige Rechner, die man selten im Büro stehen hat.

Einfach erklärt

Cloud-KI ist wie ein Taxi: Sie müssen kein Auto besitzen, nur sagen, wohin Sie wollen. Dafür steigt jemand anderes ein und sieht Ihr Ziel. Lokale KI ist das eigene Auto: mehr Kontrolle, aber Anschaffung, Unterhalt und eigene Fahrleistung.

Für den Datenschutz ist wichtig: Sobald Ihre Daten den Betrieb verlassen, tragen Sie weiterhin die Verantwortung. Sie sollten wissen, wo die Verarbeitung stattfindet (auch im Ausland?), wer Zugriff hat und ob Eingaben zum Training verwendet werden.

FrageWorauf Sie achten
StandortIn welchem Land liegt der Server?
VertragGibt es eine Regelung zur Auftragsverarbeitung?
SpeicherungWie lange bleiben Eingaben erhalten?
KontoFirmenkonto statt privatem Gratiskonto?

Beispiel

Ein Beispiel: Ein Treuhandbüro in Bern nutzt Cloud-KI für allgemeine Textarbeiten, etwa Vorlagen und Zusammenfassungen von öffentlichen Berichten. Mandatsdaten gehen nicht hinein. Für Fälle mit vertraulichen Unterlagen prüft die Büroleitung, ob eine Lösung im eigenen Betrieb sinnvoll wäre, siehe Lokale KI oder Cloud.

Nicht verwechseln

Cloud-KI ist nicht dasselbe wie ein Cloud-Speicher für Dateien, auch wenn beide «Cloud» heissen. Und sie ist nicht automatisch unsicher: Gute Anbieter schützen ihre Systeme sorgfältig. Entscheidend ist, was vertraglich geregelt ist. Das Gegenstück zur Cloud ist On-Premises, der Betrieb im eigenen Haus.

Fragen an den Anbieter

Bevor Ihr Betrieb einen Cloud-KI-Dienst einführt, lohnt sich eine kleine Anfrage: Wo stehen die Server? Werden Eingaben für Training verwendet? Wie lange bleiben sie gespeichert? Welche Unterauftragnehmer sind beteiligt? Notieren Sie die Antworten, so entsteht eine Entscheidungsgrundlage.

So hilft Ihnen Alpasana

Die KI-Weiterbildung für Unternehmen von absofort behandelt laut Angebotsbeschreibung Datenschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit Unternehmensdaten als Lerninhalte. So lernen Mitarbeitende, welche Eingaben für externe KI-Dienste tabu sind.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

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