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Gefragte Berufe · Begriff · KI-Beratung und digitale Transformation

Demografischer Wandel: Folgen für den Arbeitsmarkt

Stand 10.10.2026 · 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Der demografische Wandel bezeichnet die Veränderung der Bevölkerung, vor allem ihrer Altersstruktur. In der Schweiz wie in vielen Ländern wird sie im Durchschnitt älter, weil die Lebenserwartung steigt und die Geburtenzahl pro Frau tief ist. Für den Arbeitsmarkt heisst das: Mehr Menschen gehen in Pension, als nachrücken.

Definition

Der demografische Wandel beschreibt, wie sich eine Bevölkerung über die Zeit verändert: wie viele Menschen es gibt, wie alt sie sind und wie sie sich auf Regionen verteilen. Im Alltag ist meistens die Alterung gemeint. Das Wort «Demografie» stammt aus dem Griechischen und heisst sinngemäss «Beschreibung des Volkes».

Drei Grössen bestimmen den Wandel: die Geburten, die Lebenserwartung und die Wanderung, also Zuzug und Wegzug. Das Bundesamt für Statistik (BFS) erhebt dazu Daten und veröffentlicht Szenarien für die Schweiz.

Einfach erklärt

Stellen Sie sich eine Belegschaft vor, in der viele Mitarbeitende gleich alt sind. Gehen diese in den nächsten Jahren in Pension, entsteht eine grosse Lücke. Genau das geschieht gesellschaftlich: Die geburtenstarken Jahrgänge, oft «Babyboomer» genannt, erreichen das Rentenalter. Gleichzeitig kommen weniger junge Personen nach, und die Menschen leben länger.

Für den Arbeitsmarkt ist das wichtig, weil das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Pensionierten sich verschiebt. In vielen Berufen fehlen dann Nachfolgende. Das ist einer der am besten belegten Gründe für den Fachkräftemangel.

Wichtig ist auch, was nicht feststeht. Wie viele Menschen künftig zuwandern, wie lange Personen arbeiten und wie stark Technik Arbeit erleichtert, kann niemand sicher vorhersagen. Das BFS rechnet deshalb mit mehreren Szenarien, die zeigen, was unter bestimmten Annahmen möglich wäre. Es sind keine Prognosen im Sinn einer Gewissheit.

GrösseEntwicklungWirkung auf die Arbeit
Lebenserwartungsteigt im Durchschnittlängere Phase nach der Erwerbsarbeit, mehr Pflegebedarf
Geburtentiefweniger junge Berufseinsteigende
Wanderungschwankt starkkann Lücken teilweise füllen, ist aber schwer vorherzusagen

Beispiel

Ein Beispiel: In einer Gemeinde im Kanton Bern führt die Gemeindeverwaltung eine Liste mit den Jahrgängen ihrer Mitarbeitenden. Sie sieht, dass in den nächsten Jahren mehrere Personen aus dem Bauamt und der Finanzverwaltung in Pension gehen. Statt abzuwarten, plant sie früh Übergaben, schreibt Lehrstellen aus und dokumentiert Abläufe.

Nicht verwechseln

Der demografische Wandel ist nicht dasselbe wie der Fachkräftemangel. Er ist eine von mehreren Ursachen; mehr dazu unter Wie kommt es zum Fachkräftemangel?. Auch «Überalterung» ist ein wertendes Wort. Fachleute sprechen lieber von Alterung der Bevölkerung. Eine vertiefte Darstellung bietet Demografischer Wandel und Arbeitsmarkt.

So hilft Ihnen Alpasana

Wenn in Ihrem Betrieb erfahrene Personen in Pension gehen, kann es sinnvoll sein, Abläufe zu dokumentieren und Routinearbeiten zu entlasten. Alpasana unterstützt mit KI-Beratung und digitaler Transformation: Prozesse aufnehmen, KI-Potenziale analysieren, Vorhaben priorisieren und einen Umsetzungsplan erstellen. Projekte werden individuell offeriert.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. So arbeitet die Redaktion · Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

Quellen

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