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Eigene LLMs & KI-Systeme · Begriff · KI und IT für konkrete Arbeitsaufgaben

Open Weight oder Open Source: Was bedeutet das bei LLMs?

Stand 10.10.2026 · 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Bei «Open Weight» sind die gelernten Zahlen eines Sprachmodells herunterladbar, sodass Sie es selbst betreiben können. «Open Source» im strengen Sinn verlangt mehr: Auch Trainingsdaten, Code und freie Lizenz müssen offenliegen. Viele als «offen» bezeichnete Modelle sind nur Open Weight, oft mit Einschränkungen.

Definition

Ein LLM (Large Language Model, grosses Sprachmodell) ist ein KI-Modell, das Texte versteht und erzeugt. Sein «Wissen» steckt in Milliarden von Zahlen, den Gewichten. Bei Open Weight (offene Gewichte) veröffentlicht der Hersteller diese Zahlen zum Herunterladen. Wer die Gewichte hat und passende Technik, kann das Modell auf eigenen Rechnern betreiben.

Open Source bedeutet in der Softwarewelt, dass der Quellcode offenliegt und unter einer freien Lizenz genutzt, verändert und weitergegeben werden darf. Für KI-Modelle gibt es eine Definition der Open Source Initiative, die weitergehende Angaben zu Trainingsdaten und Code verlangt. Viele Modelle erfüllen diese Anforderungen nicht.

Einfach erklärt

Stellen Sie sich ein Kochbuch vor. Bei Open Weight erhalten Sie das fertig gekochte Menü zum Mitnehmen: Sie können es essen, aufwärmen und oft anpassen. Bei echtem Open Source bekommen Sie zusätzlich die Zutatenliste, das Rezept und die Erlaubnis, daraus Ihr eigenes Menü zu verkaufen.

Wichtig sind drei Fragen: Was ist wirklich zugänglich (nur Gewichte oder auch Daten und Code)? Was erlaubt die Lizenz (privat, geschäftlich, Weitergabe)? Und was heisst das für Ihre Datenhoheit, weil Ihre Daten bei lokalem Betrieb im Haus bleiben können?

BegriffWas zugänglich istTypische Einschränkung
Geschlossennur über den Dienst des AnbietersDaten laufen über den Anbieter
Open WeightGewichte zum HerunterladenLizenz kann Nutzung beschränken
Open Source (streng)Gewichte, Code, Angaben zu Trainingsdaten, freie Lizenzselten vollständig erfüllt

Beispiel

Ein Beispiel: Ein Treuhandbüro in Zürich möchte ein Sprachmodell lokal betreiben, damit Kundendaten das Haus nicht verlassen. Die IT findet ein «offenes» Modell. Beim Lesen der Lizenz zeigt sich, dass die kommerzielle Nutzung nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist. Das Büro klärt dies mit einer Fachperson, bevor es das Modell einführt.

Nicht verwechseln

Open Weight ist nicht dasselbe wie «kostenlos» oder «ohne Pflichten». Auch ein offenes Modell kann Qualitäts- und Sicherheitsfragen aufwerfen: Es braucht Hardware, Betrieb und Updates, und niemand haftet automatisch für Fehler. Rechtliche Details zu Lizenzen prüfen Sie im Einzelfall, am besten anhand des Lizenztexts der Herstellerseite. Mehr dazu in Modelllizenz bei Open-Weight-Modellen prüfen.

So hilft Ihnen Alpasana

Wer offene Modelle ausprobieren möchte, findet bei absofort Kurse unter KI und IT für konkrete Arbeitsaufgaben. Dazu gehören laut Beschreibung No-Code-Automatisierung, KI-Agenten sowie lokale KI mit Ollama und Open-Source-Modellen. Praxisaufgaben und ein KI-Lerncoach unterstützen das Üben, der Abschluss lässt sich verifizieren.

Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell verantwortet von der Alpasana GmbH · 10.10.2026. Fehler entdeckt? Melden Sie es uns.

Quellen

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